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111 Jahre Automobilgeschichte unterwegs bei der ADAC Europa Classic 2021 in Südtirol

Bergrenner: Ein Fiat 500d Abarth ist auch im Feld der ADAC Europa Classic unterwegs / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Bergrenner: Ein Fiat 500d Abarth ist auch im Feld der ADAC Europa Classic unterwegs / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

München (ots) - Vom historischen Kleinwagen bis zur klassischen Luxuslimousine: Das rund 90 Fahrzeuge starke Teilnehmerfeld der ADAC Europa Classic bildet 111 Jahre Automobilgeschichte ab. Vom 20. bis zum 24. September ist das rollende Automuseum mit zahlreichen Raritäten unterwegs in Südtirol rund um Schenna. Wenn sich die Teilnehmer von dort aus auf den Weg machen, ist der Ford Model T Tourabout aus dem Baujahr 1911 von Wilfried Roth und Wilfried Stephan das älteste Fahrzeug im Feld. Seine 20 PS bringt er stilecht über Holzfelgen auf die Straße.

So richtig zuhause in den schroffen Felslandschaften zwischen den Alpengipfeln und Obstwiesen Südtirols fühlen sich garantiert zwei sportliche Fahrzeuge: Der Renault-Alpine A310 V6 von Dr. Thomas und Brigitte Lederer ist mit seiner flachen Karosserie und dem 171 PS starken Heckmotor für das Kurvenfestival ebenso geeignet wie der kompakte Fiat 600D von Michael und Jutta Knipp im stilechten Renn-Look der Sechziger. Ein ganz anderes automobiles Konzept verkörpert der Willys Universal Jeep CJ-3A von Libor und Christine Kratochvil. Dank Allradantrieb und mit vollständig offener Karosserie ohne Verdeck bietet der Urvater aller Geländewagen die besten Voraussetzungen für die rustikale Erkundung der abwechslungsreichen Strecke.

Etwas eleganter gleiten Mario und Yvonne Schrank durch die Alpentäler: Ihr Opel Admiral Sport- Cabriolet von 1938 kann sich mit Zweifarb-Lackierung und Weißwandfelgen auch südlich der Alpen locker sehen lassen - "bella figura" auf vier Rädern. Stilecht unterwegs sind auch Richard und Hedwig Hußenether im Bentley R-Type Saloon. Der mondäne Gleiter mit dem chromblitzenden Kühlergrill bot zahlungskräftigen Lords und Ladys in seinem Baujahr 1954 gediegenen Luxus und seidenweiche Beschleunigung. Wie Luxus im sogenannten Ostblock aussah, zeigt der Tatra 2-603 von Hans-Karl Jahn und Gabriele Fiedler. Der tschechische Wagen mit dem luftgekühlten V8-Motor im Heck war 1965 die Verkörperung einer eleganten Zukunft in der sozialistischen Autowelt.

Weniger um Luxus als um Nutzwert geht es beim Renault R4 von Claudia und Uwe Brand. Dem charmanten Franzosen mit der großen Heckklappe reichen 34 PS und 845 ccm Hubraum für jede Menge Fahrspaß "a la francaise". Apropos Nutzwert: Ungekrönter Zuladungsmeister bei der ADAC Europa Classic 2021 dürfte der Volkswagen Typ 2 Großraumkastenwagen von Heiko und Karin Wienicke-Küppers sein. Der "Ur-VW-Bus" mit dem Hochdach aus dem Baujahr 1965 bietet im Inneren Platz für jede Menge Südtiroler Spezialitäten.

Mit einem schwäbischen Technik-Schmuckstück reisen Georg und Sigrid Maler an. Ihr Mercedes 300 SL Roadster verwöhnt Fahrer und Beifahrerin mit einem kraftvollen 215 PS-Antrieb aus sechs Zylindern und dem sportlichen Ambiente des legendären "Flügeltürers" - der Roadster ist der offene Zwillingsbruder der Legende aus Stuttgart. Das opulente Gegenstück zum Traum-Cabrio aus Süddeutschland ist sicherlich der Cadillac Fleetwood Eldorado von Peter und Sabine Lüthcke. 190 PS aus den Tiefen von über acht Litern Hubraum treiben den US-Riesen mit fast 5,70 Metern Länge von 1976 an. Die automobilen Schätze der ADAC Europa Classic 2021 sind schön, schnell oder selten - manchmal vereinen sie auch alle diese Eigenschaften.

Pressekontakt:

ADAC e.V. Oliver Runschke, T +49 89 76 76 69 65, E-Mail oliver.runschke@adac.de Kay-Oliver Langendorff, T +49 89 76 76 69 36, E-Mail kay.langendorff@adac.de

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