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Arbeitswelt im Wandel 2021 zeigt Trends auf / BAuA veröffentlicht Zahlen, Daten und Fakten der deutschen Arbeitswelt

Dortmund (ots) - Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fasst jährlich die aktuellen Trends der Arbeitswelt unter dem Titel "Arbeitswelt im Wandel" zusammen. Mit vielen anschaulichen Grafiken informiert die kompakte Broschüre Praktiker des Arbeitsschutzes und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen. Dabei beruht sie auf dem Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2019" (SuGA 2019), deshalb bleiben die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie vollständig unberücksichtigt. Gleichwohl präsentiert die Broschüre übersichtlich und prägnant Zahlen, Daten und Fakten in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. So stieg etwa die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im Jahr 2019 auf mittlerweile 42,4 Millionen an. Davon arbeiteten 9 von 10 Erwerbstätigen in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Mit 77 Prozent hat der Anteil der Erwerbstätigen in der Bevölkerungsgruppe der 15- bis 65-Jährigen einen Höchststand erreicht. Am höchsten ist diese Quote in der Altersgruppe 45 bis 49 Jahre (88 Prozent). Zudem steigen immer weniger frühzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Mittlerweile stehen 62 Prozent der 60- bis 64-Jährigen im Erwerbsleben. Im Jahr 2007 waren es nur 34 Prozent.

Mit einer Unfallquote von 21,9 je 1.000 Vollarbeiter blieb das Arbeitsunfallgeschehen auf einem insgesamt niedrigen Niveau mit leicht abnehmender Tendenz. Durch Arbeitsunfähigkeit fielen 2019 schätzungsweise etwa 712 Millionen Arbeitstage aus. Insgesamt führte das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen zu einem geschätzten Produktionsausfall anhand der Lohnkosten von rund 88 Milliarden Euro. An Bruttowertschöpfung gingen der deutschen Volkswirtschaft rund 149 Milliarden Euro verloren.

Zudem befasst sich die aktuelle Ausgabe mit der Digitalisierung in den Betrieben. Dazu präsentiert sie ausgewählte Daten aus der Befragung "Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe)" 2019. Mehr als die Hälfte der befragten Betriebe (58 Prozent) nutzen bereits moderne digitale Technologien, wie vernetzte Wertschöpfungsketten, Big-Data oder künstliche Intelligenz, oder diese sind zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells. In Betrieben mit 4.0-Technologien sind Informations- und Kommunikationstechnologien stärker verbreitet, die Beschäftigten geben seltener gesundheitliche Beschwerden an und fühlen sich tendenziell weniger erschöpft.

"Arbeitswelt im Wandel" informiert außerdem einfach und verständlich über die Themen Berufskrankheiten, Arbeitsbedingungen und Arbeitszeit. Die handliche Broschüre stellt das Rentenzugangsalter und den demografischen Wandel in Deutschland dar und präsentiert dem Leser außerdem den Ablauf einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung und Daten dazu.

Die Broschüre "Arbeitswelt im Wandel - Ausgabe 2021" kann in gedruckter Form über den Webshop der BAuA bezogen werden. Das PDF kann heruntergeladen werden unter www.baua.de/dok/8855000.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 750 Beschäftigte.

www.baua.de

Pressekontakt:

Jörg Feldmann Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Strategische Kommunikation Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund Tel.: 0231 9071-2330 E-Mail: presse@baua.bund.de www.baua.de

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