Petra Heckl organisiert beim Autobauer in Wolfsburg seit 23 Jahren die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen.

Volkswagen und Lebenshilfe. Diese Verbindung erschließt sich nicht sofort. Und doch gibt es sie – quasi per Gesetz. So müssen Unternehmen, die mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigen, 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen – sonst drohen Strafzahlungen, die sogenannte Ausgleichsabgabe. Das gilt auch für Volkswagen. Um die Quote erfüllen zu können, vergibt der Autobauer an seinen deutschen Standorten Aufträge an Werkstätten für Behinderte, darunter die Lebenshilfe. Im Jahr 2016 betrug das Auftragsvolumen nach Angaben des VW-Betriebsrats 19,5 Millionen Euro, die Quote der schwerbehinderten Mitarbeiter bei VW lag demnach bei 7,74 Prozent.