Wolfsburg. Beim Tiger-Cup 2024 in Visbek waren insgesamt vier Athleten des VfL Wolfsburg dabei, darunter auch ein Debütant.

Vor Kurzem fand in Visbek (bei Vechta) der Tiger-Cup 2024 statt. Mit vier Kämpfern war die Judo-Abteilung des VfL Wolfsburg dabei. Das Quartett lieferte dabei sehr zufriedenstellende Leistungen ab, wie das Trainerteam um Andrej Haak, Danny Karolek und Jacques Komosinski befand.

Teodor Ababii (mU18; bis 81 kg), Alexander Haak (mU15; bis 66kg), Marley Garland (bis 63kg) und Enrico Noack (bis 100 kg), so setzte sich das Gespann der „Wölfe“ zusammen. Insgesamt waren 650 Kämpfer aus 100 Vereinen gemeldet. Die Ausrichter hatten aufgrund der großen Nachfrage das Meldefenster frühzeitig geschlossen.

Marley Garland (re.) landete ebenfalls auf Platz 3 in Visbek.
Marley Garland (re.) landete ebenfalls auf Platz 3 in Visbek. © Verein | oh

Am ersten Turniertag hatte Teodor Ababii den Anfang gemacht. Als jüngster Judoka in der Altersgruppe der U18 kämpfte er stark, machte es den Gegnern nicht einfach. Das erste Duell entschied er mit einem Konterwurf durch Uchi Mata Sukashi auch für sich. Der Einzug ins Halbfinale war perfekt. Die zwei anschließenden Kämpfe war er aber unterlegen. Auf Platz 5 landete er letztenendes.

Am zweiten Turniertag traten die restlichen VfL-Judoka auf die Matte. Als erster war Alexander Haak an der Reihe. Drei Kämpfe und zwei Siege später stand er auf einem guten dritten Platz. Das kleine Finale gewann Haak mit einer Kombination aus einem angetäuschten Koshi Guruma und einem Tani Otoshi zum Ippon-Sieg.

Bei den Erwachsenen waren Kämpferin Marley Garland und Enrico Noack gemeldet. Garland hatte insgesamt vier Kämpfe. Den ersten hatte sie mit zwei Waza-ari (zweithöchste Wertung) gewonnen. Im zweiten Kampf war nach der regulären Kampfzeit keine Siegerin gefunden wurden. Der „Golden Score“ musste die Entscheidung herbeiführen. Garland warf ihre Kontrahentin mit einer Ura Nage zu Boden und gewann dadurch. Im Halbfinale war aber Schluss für Garland, die den Kampf um Platz 3 aber durch eine Wurftechnik (Seio Nage) für sich entschied.

Zum Schluss gab Noack sein Turnier-Debüt. Beide Kämpfe gingen leider verloren. Der Weg zum Podium blieb für ihn gesperrt.