Kissenbrück. Die achtjährige Kissenbrückerin zahlt gegen routinierte Gegnerinnen bei den Minimeisterschaften in Misburg Lehrgeld.

Das Wunschergebnis von Lisa Gubbe ist bei dem Verbandsfinale der Tischtennis-Minimeisterschaften nicht in Erfüllung gegangen. Die achtjährige Kissenbrückerin musste sich mit dem fünften Platz begnügen. In Misburg trafen sich in unterschiedlichen Altersgruppen (von 8 bis 12 Jahren) Mädchen und Jungen, die sich auf Bezirksebene für diese Titelkämpfe qualifiziert hatten. Zu ihnen gehörte auch Lisa Gubbe vom ESV Börßum als Siegerin des Bezirksentscheids Braunschweig in der jüngsten Kategorie.

Zunächst zeigte sich die junge Kissenbrückerin in der Gruppenphase der Lüneburgerin Sophia Hilz mit 11:7, 9:11, 11:7, 11:4 deutlich überlegen. Danach musste sich die flinke Angreiferin Shirin Sun (Göttingen) in drei hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. „Vor fünf Wochen hatte Lisa noch im Finale die Nase gegen Shirin vorn. Für mich ist auch die Zusammensetzung der Gruppe mit den Braunschweiger Finalistinnen nicht nachvollziehbar“, kritisierte Christian Gubbe als Vater und Betreuer.

Eine zweite Revanche musste Lisa Gubbe auch im Viertelfinale verkraften, als sie über Mina Trampnau (Peine) in vier Sätzen stolperte. Trampnau hatte sie ebenfalls auf Bezirksebene noch in die Schranken weisen können. „Lisa hatte nicht ihren besten Tag. Die tönende Atmosphäre durch die zahlreichen Zuschauer waren für Lisa ungewohnt und sie wurde stetig verkrampfter“, sagte Christian Gubbe verständnisvoll mit dem Zusatz: „Viele der Gegnerinnen spielen bereits in Kadern und sind deshalb routinierter.“