Lichtenberg. Der MTV kann mit einem Sieg im Nachholspiel beim KSV Vahdet Salzgitter II einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Der MTV Lichtenberg hat im Nachholspiel der Fußball-Nordharzliga 2 am Donnerstag (ab 19 Uhr) beim KSV Vahdet Salzgitter II die Chance, einen sehr großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Allerdings muss den Blau-Gelben dafür etwas gelingen, worauf die Lichtenberger seit gut einem halben Jahr warten: Ein Sieg!

4:0 gewann der MTV am 12. November beim TSV Salzgitter. Seitdem gab es elf Niederlagen und ein Unentschieden. Inzwischen sind die Lichtenberger nur noch drei Punkte vor den Galliern platziert, die derzeit den ersten Abstiegsrang belegen. Am letzten Spieltag (2. Juni) treffen beide Teams am Lichtenberger Gehrbusch direkt aufeinander. Wenn es nach MTV-Spielertrainer Till Hockmann geht, soll das Spiel kein Abstiegskrimi werden. „Nach Möglichkeit wollen wir ein solches Endspiel um den Klassenerhalt vermeiden“, so Hockmann.

Lichtenbergs Trainer Till Hockmann erlebt eine gute Stimmung in der Mannschaft

Und der Coach ist guter Dinge, dass seine Mannschaft die Wende bereits am Donnerstag schafft: „Ich bin schon lange nicht mehr so guter Dinge gewesen, wie vor dem Spiel bei Vahdet II. Ich habe eine gute Truppe zusammen und die Stimmung ist trotz der vielen Misserfolge immer noch sehr gut in der Mannschaft. Das stimmt mich sehr optimistisch.“ Freilich sei mit einem Auswärtssieg bei den Lebenstedtern der Klassenerhalt noch nicht ganz geschafft, aber ein großer Schritt wäre dann getan. „Wir hätten dann sechs Punkte Vorsprung und das bessere Torverhältnis vor dem TSV, der nur noch zwei Spiele Zeit hat, den Rückstand aufzuholen. Das würde dann schon ganz gut für uns aussehen, aber im Fußball sind schon so viele verrückte Sachen passiert“, warnt Hockmann vor einer verfrühten Klassenerhalts-Feier.

Dafür muss seine Mannschaft am Donnerstag aber auch erst einmal liefern. Angesichts der langen Negativserie und des 1:4 im Hinspiel ist ein Auswärtserfolg alles andere als selbstverständlich. „Wir waren beim 2:3 gegen Kissenbrück im letzten Spiel schon nah dran und irgendwann muss es mit dem Sieg ja einfach mal klappen“, spricht sich Hockmann selbst und seiner Mannschaft Mut zu vor dem Saisonendspurt.