Vorsfelde. Die Oberliga-Fußballer bezwingen in ihren beiden Testspielen vom Wochenende den FC Einheit Wernigerode und den MTV Gifhorn.

Die doppelte Generalprobe, sie ist geglückt: Die Oberliga-Fußballer des SSV Vorsfelde präsentierten sich eine Woche vor dem Rückrundenstart gut in Schuss und feierten in den Testspielen gegen den sachsen-anhaltinischen Oberligisten FC Einheit Wernigerode (4:0) und den Landesligisten MTV Gifhorn (4:1) zwei souveräne Siege.

„Das Ergebnis ist okay. Es war ein guter Test für uns – und auch für die Gifhorner“, stellte SSV-Coach Alexander Strehmel nach dem Nachbarschaftsduell gegen den MTV fest. „Es war erst unser drittes Spiel in knapp acht Wochen. Es ist wichtig, dass wir unseren Rhythmus finden.“

SSV Vorsfelde – FC Einheit Wernigerode 4:0 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Friedrichs (6., 42.), 3:0, 4:0 Dallali (55., 56.).

Überraschend einseitig verlief das Testspiel gegen die Wernigeröder, die auf dem Kunstrasenplatz im Drömlingstadion nicht viel entgegenzusetzen hatten. „Zum Schluss hätten wir noch drei, vier Tore mehr erzielen können“, erklärte Strehmel. Doch gerade in der Endphase der Begegnung betrieben die Eberstädter, die defensiv nichts anbrennen ließen, Chancenwucher und verpassten so einen weitaus höheren Erfolg.

Das Ergebnis ist okay. Es war ein guter Test für uns – und auch für die Gifhorner.
Alexander Strehmel - Coach des SSV Vorsfelde, nach dem 4:1-Erfolg gegen den Landesligisten

SSV Vorsfelde – MTV Gifhorn 4:1 (2:0). Tore: 1:0 Gangloff (29.), 2:0 Haberecht (43.), 3:0 Gangloff (47.), 3:1 Bartolen (62.), 4:1 Reich (76.).

Auch im zweiten Test binnen 24 Stunden wussten die Vorsfelder zu gefallen – vor allem offensiv. „Gestern waren wir defensiv konzentrierter. Heute haben wir aus meiner Sicht zu viel zugelassen“, befand der SSV-Coach und meinte damit vor allem die Phase nach dem 1:0-Führungstor durch Marlon Gangloff (29.), der per Volley getroffen hatte. Denn zwischen Minute 32 und 35 hatten die Gifhorner gleich drei hochkarätige Möglichkeiten, die sie ungenutzt ließen. Jovan Hoffart jagte das Leder aus fünf Metern über den Kasten, Fatmir Bartolen scheiterte freistehend an SSV-Keeper Justin Kick, und Julian Wöhner vergab die dritte dicke Chance für die Gifhorner. Und das rächte sich kurz vor der Pause, als Michel Haberecht per Kopf nach einem Eckball zur Stelle war.

Der zweite Durchgang war gerade einmal 70 Sekunden alt, da stellte Gangloff auf 3:0 für den SSV. Bartolen belohnte die Gäste in Minute 62 mit dem 1:3, ehe der eingewechselte Dustin Reich (76.) nach einem Konter zum Endstand traf.