Volleyball-Landesliga

Junges Team des WVC II kann den Spitzenreiter etwas ärgern

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So sieht es das WVC-Konzept vor: Ein Jungspund und ein "alter Hase" – der Jugendspieler Robert Tille (in Blau links) und der Routinier Thorben Mundt versuchen gemeinsam, den Angriff der Gifhorner zu entschärfen.

So sieht es das WVC-Konzept vor: Ein Jungspund und ein "alter Hase" – der Jugendspieler Robert Tille (in Blau links) und der Routinier Thorben Mundt versuchen gemeinsam, den Angriff der Gifhorner zu entschärfen.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Gifhorn.  Die Wolfenbütteler treten mit vier Junioren beim neuen Primus an und gewinnen immerhin einen Satz. Letztlich fehlt es noch an der Konstanz.

Den neuen Landesliga-Tabellenführer zu ärgern, das ist den Volleyballern des Wolfenbütteler VC II zwar gelungen, mehr als ein Satzgewinn ist beim MTV Gifhorn aber nicht herausgesprungen. Die Gäste aus der Lessingstadt verloren 1:3 (18:25, 25:17, 18:25, 7:25).

Für den WVC-Trainer Markus Lunter ist das Ergebnis aber größtenteils nebensächlich. „Wir wollen weiter unser Konzept durchziehen und in der zweiten Mannschaft Jugendspieler an den Erwachsenenbereich heranführen“, sagte der Coach. So kamen diesmal gleich vier WVC-Junioren zum Einsatz. Robert Tille übernahm erstmals die Rolle des Zuspielers, Ole Böhme feierte seine Landesliga-Premiere als Libero. Raik Diekmann und Florian Kremling gehören bereits zu den „Etablierten“ unter den 18-Jährigen, die bei der Oberliga-Reserve der Spielgemeinschaft aus dem MTV Wolfenbüttel und dem MTV Salzdahlum auf dem Feld stehen.

In Satz 2 nutzt der WVC seine Chancen, dann dreht Gifhorn auf

„Wir wollen gemeinsam wachsen und uns als Team weiterentwickeln. Das funktioniert nur, wenn man den Mut hat, so ins Spiel zu gehen und nicht immer die etablierte Sechs aufs Feld schickt“, erklärte Lunter. Von den erfahrenen Spielern erwarte er dabei, dass sie umso mehr Verantwortung übernehmen.

Diese Herangehensweise sorge allerdings auch für Instabilität im Spiel. Dennoch konnten die Wolfenbütteler den Spitzenreiter Gifhorn in dessen zweitem Spiel des Tages ein wenig ärgern – „erst recht im zweiten Satz. Nach Umstellungen griffen einige der Muster, die wir langfristig implementieren wollen, schon sehr gut. Da haben wir unsere Chancen auch genutzt“, berichtete Lunter. Mit 25:17 entschieden die Wolfenbütteler den zweiten Durchgang für sich. Es sollte aber der einzige Satzgewinn bleiben.

„Wir konnten nicht konstant so weiterspielen wie im zweiten Satz. Außerdem hat Gifhorn dann noch eine Schippe oben draufgelegt“, gab Lunter zu. Die teils mit Regionalliga-erfahrenen Angreifern agierenden Gastgeber seien letztlich einfach zu stark gewesen. „Gegen den Tabellenführer 1:3 zu verlieren ist in Ordnung. Wir haben jetzt noch zwei Spiele in dieser Saison, beide gegen unmittelbare Tabellennachbarn. Da wollen wir natürlich noch Punkte holen“, erklärte der WVC-Trainer. Die Wolfenbütteler sind am 4. Februar bei den Vallstedt Vechelde Vikings III und dann erst Mitte März wieder beim FC Wenden II zu Gast.

WVC II: Mundt, Margraf, Hluchnik, Metz, Diekmann, Böhme, Tietge, Kremling, Tille, Werner.

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