Wasserball

WSV 21 zahlt im „Konzert der Großen“ Lehrgeld

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Trotz ihrer drei Niederlagen waren die U14-Wasserballer mit ihrem Auftritt bei der deutschen Pokalvorrunde zufrieden.

Trotz ihrer drei Niederlagen waren die U14-Wasserballer mit ihrem Auftritt bei der deutschen Pokalvorrunde zufrieden.

Foto: WSV21 / Verein

Wolfenbüttel.  Das Wolfenbütteler U14-Team kassiert bei der deutschen Pokalvorrunde in Solingen drei Niederlagen.

Die U14-Wasserballer des Wolfenbütteler Schwimmvereins von 1921 zahlten in Solingen bei der Vorrunde des deutschen Pokals einiges an Lehrgeld und verloren ihre drei Partien. Für diese Runde hatten die Wolfenbütteler sich zuvor als Zweiter des norddeutschen Pokals qualifiziert. Die drei Spiele um den Einzug in die Endrunde bestreiten zu dürfen, wertete WSV-Trainer Peter Waldmann daher schon als großen Erfolg.

Der erste Gegner der Wolfenbütteler – Krefeld 72 – hatte kurzfristig krankheitsbedingt abgesagt. Zum Leidwesen des WSV-Teams fand sich die SG Schöneberg Berlin als Nachrücker, die in wenigen Stunden von der Anreise bis zur Unterkunft alles organisieren konnte. Diese Last-Minute-Teilnahme schien den Berlinern nicht zuzusetzen: Sie bezwangen Wolfenbüttel deutlich mit 30:2. Auch gegen den stärksten Gegner der Gruppe gab es die erwartet hohe Niederlage (2:24) für die Lessingstädter. Die SG Solingen/Wuppertal setzte sich am Ende auch als Gruppensieger durch und zog in die Endrunde ein.

Gegen SV Würzburg 05 hatten sich die Waldmann-Schützlinge dagegen einiges vorgenommen. „Es ging erst gut los: Wir haben das Anschwimmen gewonnen. Dann schließen wir aber zu hektisch ab und kassieren im Gegenzug direkt den ersten Treffer“, berichtete der Trainer. Am Ende stand eine 2:8 (0:2, 0:2, 2:2, 0:2)-Niederlage zu Buche, bei der die Wolfenbütteler immerhin mehrere Phasen des Spiels ausgeglichen gestalteten.

„Einige Spieler waren natürlich geknickt nach den drei Niederlagen. Dass wir uns auf dieser Ebene schon zum zweiten Mal in Folge mit den besten Mannschaften Deutschlands messen können und im ‘Konzert der Großen’ mitspielen, zeigt aber, dass wir mit unserer Jugendarbeit auf einem sehr guten Weg sind“, sagte Waldmann, der mit dem U14-Team im Dezember noch bei einem Einladungsturnier in Potsdam in den Genuss hochkarätiger Gegner kommen wird.

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