Lüneburg. Die Volleyballer aus der Gemeinde Vechelde unterliegen der Bundesliga-Reserve der SVG mit 0:3. Zwei Sätze verlaufen ziemlich knapp.

Nur ganz wenig zu holen gab es für die Volleyballer der Vallstedt Vechelde Vikings an diesem Regionalliga-Spieltag. Gegner SVG Lüneburg II bot seine drei Erstliga-erfahrenen Akteure auf fügte den Gästen damit eine 0:3 (24:26, 16:25, 22:25)-Niederlage zu, die zumindest etwas knapper hätte ausfallen können. „Im ersten und dritten Satz haben wir mittendrin auch mal mit vier, fünf Punkten geführt. Da wäre durchaus ein Satzgewinn drin gewesen“, befand Trainerin Franziska Sonnenberg.

Die Wikinger waren wegen zwei, drei kurzfristigen Absagen lediglich mit einer aus sieben Akteuren bestehenden Rumpftruppe in die Lüneburger Heide gereist. Deshalb mussten einige Spieler auch auf ungewohnten Positionen ran. „Alle für sich haben ihre Sache echt gut gemacht, aber es war eben ein komplett neues Team“, berichtete die Vechelder Trainerin. Trotzdem kämpfte sich die Mannschaft im ersten Durchgang sogar in die Verlängerung. Dass die Wikinger dabei aber ihren Vier-Punkte-Vorsprung aus der Mitte des Satzes noch hergegeben hatten, bezeichnete Franziska Sonnenberg als Kopfsache: „Gegen Topteams war es schon häufiger so, dass wir geführt haben und es noch weggegeben haben.“

Die sind körperlich auch einfach sehr stark. Wenn sie sich uns zurechtlegen und einfach eingreifen dürfen, dann können wir da wenig machen.
Franziska Sonnenberg - Trainerin der Vallstedt Vechelde Vikings, über die Bundesliga-erfahrenen Lüneburger

Nach einem deutlichen zweiten Abschnitt hielten die Volleyballer aus der Gemeinde Vechelde wieder besser mit, konnten die 0:3-Niederlage aber nicht verhindern. Letztlich setzte sich die immense Qualität der Lüneburger mit ihren drei Ex-Bundesliga-Spielern aber durch: „Die sind körperlich auch einfach sehr stark. Wenn sie sich uns zurechtlegen und einfach eingreifen dürfen, dann können wir da wenig machen“, berichtete Sonnenberg.