Burgdorf/Altwarmbüchen. Die Reserve aus Vallstedt und Vechelde unterliegt im Spitzenspiel mit 2:3. MTV Stederdorf müht sich gegen das Schlusslicht zum Erfolg.

Die Peiner Vertreter in der Volleyball-Verbandsliga erlebten am jüngsten Spieltag intensive Spiele. Während der MTV Stederdorf mit dem Schlusslicht TuS Altwarmbüchen viel mehr Mühe als gedacht und erhofft hatte und sich erst im Tiebreak durchsetzte, verlor die Reserve der Vallstedt Vechelde Vikings gar nach fünf anstrengenden Sätzen mit 2:3. Durch diese Niederlage im Spitzenspiel bei der TSV Burgdorf gaben die Wikinger zwar die Tabellenführung ab, mit einem Sieg im kommenden Nachholspiel beim MTV Gifhorn kann das Team aber wieder an die Spitze springen.

Wir waren leider nur zu siebt und ich konnte keinen Angreifer einwechseln, höchstens einen Zuspieler.
Janusz Tomaszewski, Trainer der Vallstedt Vechelde Vikings II

TSV Burgdorf – Vallstedt Vechelde Vikings II (26:24, 19:25, 18:25, 25:16, 15:8). Besonders ärgerlich war der erste Satz: Alles deutete auf einen Erfolg für die Gäste hin, die mit 24:20 in Führung lagen. Doch mit sechs Punkten in Serie entrissen die Burgdorfer den Vikings doch noch den sicher geglaubten Satzgewinn. „Da haben wir keine Lösung gefunden, um den letzten Punkt zu machen“, erklärte Trainer Janusz Tomaszewski, der an der Seitenlinie quasi machtlos war. „Wir waren leider nur zu siebt und ich konnte keinen Angreifer einwechseln, höchstens einen Zuspieler.“ Auch eine Auszeit beim Stand von 24:22 brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Zwei schwache Phasen kosten die Vikings-Reserve das Spiel

Danach machten es die Vikings dann besser, gewannen die beiden folgenden Durchgänge (25:19, 25:18). „Hätten wir also den ersten Satz gewonnen, wäre es vielleicht ein 3:0 geworden“, mutmaßte Tomaszewski. Stattdessen drehte sich der Wind nach der 2:1-Satzführung wieder. Die Burgdorfer schafften den Ausgleich und watschten die Vikings-Reserve nach zwischenzeitlichem 7:7 im Tiebreak letztlich noch mit 15:8 deutlich ab. „Eigentlich war es ein gutes Spiel von uns – bis auf die beiden schwachen Phasen im ersten und letzten Satz“, erklärte Tomaszewski, für dessen Mannschaft es die ersten Satzverluste der Saison waren.

TuS Altwarmbüchen – MTV Stederdorf (25:21, 6:25, 25:11, 16:25, 8:15). Dieses Spiel flipperte hin und her. Eigentlich sollte es ein Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten werden. Doch im ersten Satz, „haben wir einfach nicht gezündet“, erklärte Spieler Marcus Geckler. Kurioserweise lief es danach ganz anders. Mit 25:6 beendete der MTV Stederdorf den zweiten Abschnitt im Eiltempo. „Wir haben auf dem Feld nicht einmal eine ganze Rotation durchbekommen“, staunte Geckler, der seine Mitspieler Hauke Metz und Karsten Schlegel für tolle Aufschlagserien lobte. Dass die Stederdorfer an diesem Tag keine Konstanz in ihr Spiel bekamen, zeigte der dritte Satz – plötzlich unterlag der MTV deutlich mit 11:25. „Es war quasi immer die gleiche Seite des Feldes, die gewonnen hat“, merkte Marcus Geckler an. Dieser Regel folgte sein Team im nächsten Satz und auch nach dem Seitenwechsel im Tiebreak, um zumindest einen 3:2-Sieg zu feiern. „Das ist natürlich ein bisschen ärgerlich. Man muss aber den Altwarmbüchenern zugute halten, dass sie viele Bälle noch hochgeholt haben. Sie hatten eine gute Abwehr“, sagte Geckler.