Warberg. Die Oberliga-Reserve von Warberg/Lelm unterliegt der HSG Rhumetal. Vorentscheidung fällt schon kurz nach der Pause.

Sie haben sich teuer verkauft, dem Spitzenreiter über die gesamte Spielzeit das Wasser zu reichen, gelang den Landesliga-Handballern des HSV Warberg/Lelm II jedoch nicht. Das Team von Trainer Heiko Böhm unterlag der HSG Rhumetal in der heimischen Nord-Elm-Halle in Süpplingen mit 23:32 (10:13) und hat den Klassenerhalt rechnerisch noch nicht gesichert.

Im Vergleich zu manch anderem Auftritt seiner Jungs in den vergangenen Wochen, schlug Warbergs Trainer trotz der Neun-Tore-Niederlage dieses Mal moderate Töne an. „Grundsätzlich bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden“, sagte Böhm. „In den ersten 30 Minuten haben wir unsere beste erste Halbzeit in der Rückrunde gespielt.“ Vor allem die Defensive der HSV-Reserve stand stabil und gab dem im Landkreis Northeim beheimateten Spitzenreiter Rätsel auf.

HSV Warberg/Lelm II lässt zu viele Chancen liegen

Das Problem, so Böhm: „Wir belohnen uns leider nicht für unseren Aufwand.“ Soll heißen: Chancen waren da, um zumindest mit einem Remis in die Pause zu gehen. „Wir haben zweimal die Chance von der Siebenmeterlinie liegenlassen, außerdem haben wir den einen oder anderen Konter verschossen“, berichtete Böhm. Statt mit einem möglichen Gleichstand ging es für die Warberger mit einem Drei-Tore-Rückstand (10:13) in die Kabine.

Dieser Rückstand wuchs kurz nach der Pause auf 10:20 an. „Das war die Vorentscheidung“, konstatierte Böhm, der in dieser zehnminütigen Schwächephase seiner Mannschaft viele Fehlpässe an den Kreis und schlechte Entscheidungen im eigenen Spielaufbau beobachtete. Böhm: „Wenn man Rhumetal zum Nachdenken bringen will, dann darf man nicht so viele Fehler machen und muss seine 100-prozentigen Chancen reinmachen.“

HSV II: Kroll, Parbst – Motzko, Rustenbach 5, Rosenblatt 2, Schöttke, Matschulla 6, Pissarczyk, Boese 4, Wawryk 2, Feiler, Müller 3, Karwacki, Rosigkeit 1.