Fußball-Regionalliga Nord

Zurück in der Erfolgsspur: Barmke siegt 3:1 in Osnabrück

| Lesedauer: 3 Minuten
Auch dank der starken Abwehrarbeit von Lea Wohlfahrt (rechts, hier im Spiel gegen St. Pauli) brachten die Barmkerinnen ihre frühe Führung in Osnabrück ins Ziel.

Auch dank der starken Abwehrarbeit von Lea Wohlfahrt (rechts, hier im Spiel gegen St. Pauli) brachten die Barmkerinnen ihre frühe Führung in Osnabrück ins Ziel.

Foto: Darius Simka / regios24

Barmke.  Der TSV legt beim Osnabrücker SC schon früh den Grundstein für den Auswärtssieg. Die Kirchhoff-Elf lässt über 90 Minuten nur wenig zu.

Nach drei sieglosen Spielen in Serie sind die Fußballerinnen des TSV Barmke in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim Osnabrücker SC setzte sich der Regionalliga-Aufsteiger mit 3:1 (2:0) durch. Grundlage für den Sieg war die starke Anfangsphase der Gäste.

Trotz des gewöhnungsbedürftigen Platzes – „ein sehr kleiner, sehr stumpfer Kunstrasenplatz“, erklärte Barmkes Trainer Marcel Kirchhoff –, legte der TSV einen fulminanten Start hin. „Wir haben Osnabrücks Defensive unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen“, sagte Kirchhoff. Der erste Schnitzer des OSC war gleich ein dicker: Unter dem Barmker Pressing überwand Anna Maria Hegmann mit ihrem verunglückten Rückpass ihre eigene Torhüterin (3. Minute).

Die Gäste, die dieses Mal in einem 4-3-3-System begannen, blieben tonangebend, hatten aber insbesondere hinsichtlich der Passschärfe doch einige Mühe, sich mit dem Platz zu arrangieren. Wenig Einfluss hatte das Geläuf hingegen auf Standards. In der 17. Minute war es dann Martina Müller, die einen Freistoß vom linken Flügel zum 2:0 ins Tor zirkelte.

Osnabrück verkürzt, Barmke reagiert und trifft

Danach drosselten die Barmkerinnen das Tempo etwas, wodurch der OSC besser ins Spiel kam. „Bis zum Strafraum war das gut, dann fehlten den Osnabrückerinnen aber die Lösungen, auch weil Anna-Lena Müller und Lea Wohlfahrt bei uns im Abwehrzentrum einen starken Job gemacht haben“, konstatierte Kirchhoff. Nur einen klaren Abschluss ließ der TSV zu, doch auch bei diesem war Wohlfahrt zur Stelle, um kurz vor der Linie zu klären.

Auf der Gegenseite wurde Ramona Kirchhoffs Treffer nach Zuspiel von Olga Miszczak wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannt. So blieb der OSC im Spiel – und profitierte kurz nach der Pause bei einem Pass in die Schnittstelle davon, dass einmal die Absprache zwischen Verteidigung und Torhüterin Jana Tauer nicht passte. Emma Richter traf zum Anschluss (47.).

Bei den Barmkerinnen wurde die Erinnerung an die verspielte 3:1-Führung gegen St. Pauli eine Woche zuvor wach. Doch dieses Mal wackelten sie nur kurze Zeit, ohne dabei aber klare Chancen des OSC zuzulassen. Stattdessen kamen sie bald selbst wieder zu Abschlüssen: Misz­czak jagte die Kugel nach Vorarbeit von Johanna Bartel knapp über das Gehäuse und Jannika Pribyl verschmähte ein Geschenk des OSC – die Torhüterin schoss eine Mitspielerin an, wodurch der Ball vor den Füßen der freistehenden Barmkerin landete. In der 68. Minute sorgte Leonie Stenzel nach einer guten Kombination dann aber für das erlösende 3:1. Dabei blieb es bis zum Abpfiff auch.

TSV: Tauer – Bruns (61. Pribyl), A. Müller, Wohlfahrt, Gummert – Miszczak (65. Spelly), Runge, Stenzel (89. Jaschke) – Kirchhoff, M. Müller, Bartel.

Tore: 0:1 Eigentor Hegmann (3.), 0:2 M. Müller (17.), 1:2 Richter (47.), 1:3 Stenzel (68.).

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de