Handball-Landesliga Süd

41:21 – HSV II feiert gegen Moringen ein Tore-Festival

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Thimo Rustenbach (rechts) feierte mit der HSV-Reserve gegen Moringen (schwarze Trikots) im sechsten Saisonspiel bereits den fünften Sieg. 

Thimo Rustenbach (rechts) feierte mit der HSV-Reserve gegen Moringen (schwarze Trikots) im sechsten Saisonspiel bereits den fünften Sieg. 

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Helmstedt.  Während Warberg/Lelms Reserve Tabellenplatz 1 behauptet, ist die HG Elm auswärts erneut chancenlos.

Die HG Elm kommt in der Staffel Süd der Handball-Landesliga auswärts nicht über die Rolle des Punktelieferanten hinaus. Aufsteiger HSV Warberg/Lelm II sorgt derweil weiter für Furore, dieses Mal gab es einen Sieg mit 20 Toren Vorsprung.

HSV Warberg/Lelm II – MTV Moringen 41:21 (20:9). Die Oberliga-Reserve des HSV bleibt, so Trainer Heiko Böhm, „auf dem Gaspedal“. Lasse der Gegner nur einen Deut nach, sei seine Mannschaft zur Stelle. „Dann wird es deutlich.“

Gegen Moringen, das einen ähnlich offensivfreudigen Stil wie der HSV verfolgt, legten die Warberger früh den Grundstock für den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel. Vorne traf der HSV in hoher Frequenz, hinten vernagelte Torhüter Lennart Kroll für die umtriebigen Gäste das Warberger Tor. „Lennart hat uns zu Beginn im Spiel gehalten“, sagte HSV-Trainer Heiko Böhm, dessen Mannschaft spätestens ab Mitte der ersten Halbzeit den zunächst ernst gemeinten Widerstand der Gäste gebrochen hatte. Über 10:4 (15.) und 17:8 (28.) setzten sich die Warberger zu Beginn der zweiten Hälfte auf 24:9 ab.

„Wir hatten in der zweiten Halbzeit eine gute Mischung aus geduldigem Positionsspiel und einfach erzielten Toren nach 1:0-Kontern“, berichtete Böhm, der sich „sehr zufrieden“ über den Gesamteindruck äußerte, den seine Jungs hinterließen. Sie seien bis zum Ende hungrig auf Torerfolge geblieben.

Überbewerten wollte Böhm den Kantersieg seiner Jungs indes nicht. „Wir haben jetzt zwar 10:2 Punkte auf dem Konto. Aber ich bleibe realistisch. Nach den Herbstferien kommen andere Kaliber auf uns zu“, sagt Böhm, der seinen Spielern mehr als eine Woche Handballpause verordnet. „Sie sollen die Köpfe freikriegen, am Wochenende auch mal an andere Dinge denken“, sagt der HSV-Coach. Weiter geht’s für die Warberger erst am 13. November mit dem Heimspiel gegen Ex-Verbandsligist MTV Rosdorf.

HSV II: Kroll, Schenke – Pfützenreuter 2, Rustenbach 5, Motzko 4, Matschulla 2, Pissarczyk 7, Boese 3, Wawryk 7, Feiler 3, Müller 4, Karwacki 1, N. Rosigkeit 3, L. Rosigkeit.

HSG Schoningen/Uslar/Wiensen – HG Elm 35:24 (19:12). Die HG bleibt in ihrer derzeitigen personellen Besetzung auswärts ein Punktelieferant. Wie schon bei den SF Söhre II (22:43) und beim MTV Geismar (32:39) war auch im Solling Schadensbegrenzung angesagt. Die „Not-Besetzung“ der HG hielt nur in der Anfangsphase einigermaßen mit, musste den Kontakt aber ab Mitte der ersten Hälfte abreißen lassen. Zur Pause lag die HSG mit 7, in Minute 36 erstmals mit 10 Toren (23:13) vorne. Bei diesem Abstand blieb es konstant bis in die Schlussminute hinein, ehe die Gastgeber die am Ende gültigen 11 Treffer zwischen sich und die HG legten.

„Wir sind im Moment gerngesehene Gäste“, stellte HG-Trainer An­dreas Simon fest. Seine überwiegend aus Nachwuchsspielern bestehende Mannschaft – Routiniers wie Tom Deupert, Maurice Liebelt, Jan-Hendrik Vahldiek oder Martin Schoel fehlten aus unterschiedlichen Gründen – stand nach guter Startphase mit zunehmender Spielzeit auf verlorenem Posten. „Schoningen liefert keine Extraklasse, aber die Mannschaft ist ausgebufft und hat uns über den Kreis und die Außenpositionen immer wieder ausgespielt. In voller Besetzung hätten wir dort was holen können.“

HG: Rokitta, Höcherl – Gerloff 7, Kaufmann 1, Walburg, K. Vahldiek 3, J. Maack 2, Albrecht 3, Scheller 6, S. Maack 2.

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