Fußball-Bezirksliga

SV Gifhorn wird die Chancenverwertung zum Verhängnis

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Die SV Gifhorn (vorne links Nicolas Topf) hatte beim WSV Wendschott (rechts) gute Chancen, verlor aber dennoch.

Die SV Gifhorn (vorne links Nicolas Topf) hatte beim WSV Wendschott (rechts) gute Chancen, verlor aber dennoch.

Foto: LARS LANDMANN / regios24

Gifhorn.  1:3 – mit leeren Händen traten die Bezirksliga-Fußballer der SV Gifhorn die Heimreise aus Wendschott an.

Trotz einer guten Leistung haben die Bezirksliga-Fußballer der SV Gifhorn beim WSV Wendschott eine Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Die Partie des VfR Wilsche-Neubokel beim FC Brome endete indes torlos.

WSV Wendschott – SV Gifhorn 3:1 (1:1). Tore: 0:1 Apaydin (18.), 1:1 Weiß (45.), 2:1 Berkhan (59.), 3:1 Eigentor Bamba (71.).

Anders als in den Partien zuvor waren die Gifhorner diesmal von Beginn an zu 100 Prozent präsent. Das Problem: Sie machten aus ihren Chancen nur einen Treffer, Furkan Apaydin war erfolgreich. „Wendschott hat in der ersten Halbzeit sehr wenig für das Spiel getan, wir hatten in der ersten halben Stunde einige gute Chancen“, berichtete SVG-Coach Sascha Fassa. Dann ließ seine Elf ein wenig nach, mit dem Pausenpfiff kam Wendschott durch eine „Bogenlampe“, so Fassa, zum Ausgleich.

„Ich habe den Jungs dann gesagt, sie sollen wieder so spielen wie in den ersten 30 Minuten. Das ließ sich gut an, wir haben aber die Dinger wieder nicht gemacht“, haderte Fassa. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau gingen die Hausherren in Führung, ein Eigentor besiegelte die Gifhorner Niederlage. „Das sind Tore, die wir selbst auflegen. Wir machen viel zu einfache Fehler“, klagte Fassa. „Wenn du 70 Minuten die bessere Mannschaft bist, die Tore aber nicht machst und dann verlierst, bist du enttäuscht“, gab der SVG-Trainer zu.

FC Brome – VfR Wilsche-Neubokel 0:0. Gelb-Rot: Schulz (88., VfR).

„In der ersten Halbzeit war Brome etwas besser, in Durchgang 2 hatten wir mehr Möglichkeiten“, fasste VfR-Trainer Bernd Huneke die 90 Minuten zusammen. Folgerichtig sei das Remis ein gerechtes, befand der Gästetrainer. „Es spricht auch für beide Abwehrreihen, dass es 0:0 ausgegangen ist. Unsere Rückwärtsbewegung war gut, wir können mit dem Unentschieden leben“, fügte Huneke an. Nach dem 3:0-Erfolg gegen die FSV Adenbüttel Rethen sind die Wilscher damit nicht nur weiter ungeschlagen, sondern auch nach 180 Minuten ohne Gegentor.

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