Fußball-Landesliga

SSV Kästorf kassiert Ausgleich in hektischer Schlussphase

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Dimitrios Tsampasis und der SSV Kästorf waren in Braunschweig lange auf der Siegerstraße, mussten aber einen späten Ausgleich hinnehmen.

Dimitrios Tsampasis und der SSV Kästorf waren in Braunschweig lange auf der Siegerstraße, mussten aber einen späten Ausgleich hinnehmen.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Kästorf.  Mit einem 1:1-Remis mussten sich die Landesliga-Fußballer des SSV Kästorf im Spiel beim TSC Vahdet Braunschweig begnügen.

Fußball-Landesligist SSV Kästorf führte im Auswärtsspiel gegen den TSC Vahdet Braunschweig mehr als 80 Minuten lang, musste in einer hektischen Schlussphase aber noch den Ausgleich hinnehmen. „Wir haben es vorher verpasst, den Sack zuzumachen, und uns dann den Ausgleich noch gefangen“, ärgerte sich Kästorfs Co-Trainer Arne Hoffart nach dem 1:1 (1:0) in der Löwenstadt.

Die frühe Führung der Gäste war durch ein Eigentor entstanden, glücklich oder gar unverdient war sie aber dennoch keineswegs. „Wir hatten aus unserer Sicht die klareren Möglichkeiten“, schilderte Hoffart. Der SSV brachte die Kugel aber nicht im Braunschweiger Tor unter, Kuersat Demirci scheiterte im zweiten Durchgang gar einmal an der Latte.

„Dann ist das Spiel etwas hektisch und unübersichtlich geworden. In dieser Phase bekommen wir auch das Gegentor“, haderte Hoffart. Eingeläutet wurde eben diese Phase durch den Platzverweis des ehemaligen Kästorfers „Nedi“ Su­botic. In Spielminute 89 war es Maid Mulic, der im ersten Durchgang noch ins eigene Tor getroffen hatte, der die Hausherren jubeln ließ. Dass auch Firat Ugrac noch vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, hatte keine Auswirkungen mehr.

„Die Platzverweise kamen sehr spät. Wenn das Spiel noch 10 bis 15 Minuten länger gedauert hätte, hätten wir vielleicht noch gewonnen“, mutmaßte Hoffart nach Abpfiff der Begegnung. Ein unzufriedenes Fazit zog der Co-Trainer der Rot-Weißen aber nicht. „Wir hätten gerne gewonnen, stehen jetzt nach zwei Spielen aber mit vier Punkten da – und sind damit eigentlich zufrieden.“

SSV: Bremer – Kröger, Gerlof, Palella, Brandt (86. Adrian Zeqiri) – Irek, Tsampasis – Demirci, Gercke, Jansen – Mamalitsidis.

Tore: 0:1 Eigentor Mulic (9.), 1:1 Mulic (89.). Gelb-Rot: Subotic (81., TSC), Ugrac (90.+1, TSC).

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