Helmstedt. Die Landesliga-Fußballer des FC Türk Gücü können mit einem Sieg über die Germanen dem rettenden Ufer ein großes Stück näher kommen.

Die Englischen Wochen nehmen für die Landesliga-Fußballer des FC Türk Gücü Helmstedt einfach kein Ende: Nach drei Wochen, in denen die Elf von Trainer Rene Cassel je zweimal im Einsatz war, steht am Mittwochabend bereits die nächste Partie an: Ab 18.30 Uhr gastieren die Kreisstädter zum ungleichen Aufsteigerduell beim FC Germania Bleckenstedt.

Der anstrengende Saisonendspurt hat bei Türk Gücü bereits Spuren hinterlassen, zahlreiche Spieler stehen aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung. Von einer prall gefüllten Bank kann Cassel derzeit nur träumen, gegen den TSC Vahdet Braunschweig am vergangenen Wochenende hatte er gar keine Wechseloptionen. „Es wird jetzt auch nicht wirklich besser“, meint der FC-Trainer.

Cassel warnt vor Bleckenstedter Offensiv-Qualitäten

Mit dem Auftreten des verbliebenen Personals konnte Cassel in den vergangenen Wochen trotzdem zufrieden sein, schließlich holte sein Team aus den letzten fünf Partien ordentliche zehn Punkte. So wurde der Kontakt zum rettenden Ufer wieder hergestellt. Mit den Germanen haben die Helmstedter nun einen Gegner vor der Brust, der ihnen erneut alles abverlangen wird. „Bleckenstedt hat eine extrem brutale Qualität vorne“, weiß Cassel. Allein die beiden Toptorschützen Thomas Sonntag (22 Tore) und Rico-Rene Frank (20) haben genauso viele Treffer geschossen, wie die komplette Helmstedter Mannschaft. Mit 47 Punkten sind die Germanen, die auf Platz 5 stehen, bereits gerettet.

Wichtig wird es laut Rene Cassel sein, nicht ins offene Messer zu laufen. „Die Null soll möglichst lange stehen“, stellt der FC-Teamchef klar. Leichtsinnige Fehler darf sich sein Team nicht erlauben, denn die Gastgeber bestrafen diese eiskalt. Chancenlos sei sein Team jedoch keinesfalls. „Über deren Defensive kann man Bleckenstedt packen“, meint der Helmstedter Coach. Das Team aus Salzgitter kassierte nämlich bereits 66 Gegentreffer, wirkte hinten meist alles andere als sattelfest. „Die Tormöglichkeiten, die wir uns herausspielen, müssen wir auch nutzen. Dann haben wir eine Chance“, sagt Cassel abschließend.