Rothemühle. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga sind die Weichen bei den Papenteichern gestellt und sorgen für Zuversicht.

Bis zuletzt hatten die Bezirksliga-Fußballer des FC Schwülper gehofft, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Doch trotz eines guten Saisonendspurts reichte es nicht für den Neuling, der nach nur einem Jahr im Bezirk wieder ins Kreisoberhaus abstieg. Nun scheint es aber so, als sollte der FC unter dem neuen Trainer Andrej Ganski in der kommenden Saison wieder ein Wörtchen im Titelkampf mitreden können.

Zwei Abgänge stehen, noch keine Klarheit bei Kapitän Lauritz Macht

Es sieht aktuell danach aus, als sollte es nur zwei Abgänge geben. Tom Schulze wird künftig nicht mehr zur Verfügung stehen, Nils Kurpeik wird ab September nicht mehr zu den Schwülperanern gehören. Darüber hinaus bleibt der Kader wohl zusammen. Maximilian Maire habe sich trotz anderer Angebote für einen Verbleib entschieden, verrät der Sportliche Leiter Thomas Bollonia. Das gelte auch für Mika Pietschmann.

Bei Kapitän Lauritz Macht, der vor seiner FC-Zeit für den TSV Hillerse in der Landesliga kickte, sehe es zumindest gut aus. „Der Kader hat größtenteils Bestand“, freut sich Bollonia.

Jan-Niklas Homann wechselt aus der Landesliga zum FC

Außerdem sind bereits zwei externe Neuzugänge unter Dach und Fach. Tim Ziegler wechselt vom Kreisligisten FSV Adenbüttel Rethen nach Rothemühle, Jan-Niklas Homann gehörte in der abgelaufenen Spielzeit zum Stammpersonal beim Landesliga-Fünften FC Germania Bleckenstedt und kehrt aus alter Verbundenheit zurück in die Region. „Marius Homann war beruflich in Süddeutschland und ist wieder da, Lasse Laubrich war ein Jahr in den USA. Tim Feddersen, Niklas Meyer und Julian Ellmerich sind nach Verletzungen zurück“, führt Bollonia an.

Heißt: Zumindest nominell hat der FC ab Sommer trotz des Abstiegs sogar eine etwas bessere Mannschaft am Start als noch in der Bezirksliga-Saison. „Es geht nicht darum, etwas wiedergutzumachen. Die Jungs wollen zusammenspielen, das Beste rausholen und oben angreifen“, macht Bollonia deutlich. „Im Laufe der Saison werden wie die A-Jugendlichen, die dann 18 Jahre alt sind, auch mit einbinden“, fügt der Sportliche Leiter an.

Die Baustelle: Es braucht noch einen Torwart

Es gibt allen Grund, zuversichtlich in die Saison zu gehen. Cheftrainer Andrej Ganski und sein „Co“ Daniel Heidenreich dürften viel Freude an der Arbeit mit ihrer Mannschaft haben. Eine Baustelle ist aber noch offen. „Wir suchen noch einen zweiten Torwart, der sozusagen im gesamten Verein eingesetzt werden könnte, weil auch unsere zweite und dritte Herren nur einen hat“, erklärt Bollonia.