Calberlah. Wollen die Papenteicher nicht nach einem Jahr schon wieder in die Kreisliga absteigen, müssen sie am Freitag in Calberlah gewinnen.

Spätestens jetzt zählen nur noch Siege, will der FC Schwülper nicht nach einem Jahr schon wieder aus der Fußball-Bezirksliga absteigen. Die Kicker aus dem Papenteich haben bei nur noch drei zu absolvierenden Partien fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Immerhin: Ein Spiel haben sie gegenüber dem Konkurrenten WSV Wendschott in der Hinterhand, nämlich das am Freitagabend (18 Uhr) beim SV Grün-Weiß Calberlah.

Wendschotts Sieg nimmt Schulze zur Kenntnis

Es ist eine Begegnung des vergangenen Spieltages. Am Sonntag musste der FC zusehen, wie Konkurrent Wendschott beim TSV Hehlingen mit 1:0 gewann und seinen Vorsprung somit auf fünf Punkte ausbaute. „Das kam nicht überraschend, weil es für Wendschott auch um alles geht und die Form des WSV aufsteigend ist“, merkt Schwülpers Trainer Jan Schulze an. „Wir haben das zur Kenntnis genommen, ändern können wir es sowieso nicht.“

Beeinflussen kann der Neuling nur seine eigenen Ergebnisse – und in dieser Hinsicht ist er inzwischen zum Siegen verdammt. „Wir sind jetzt erst mal in der Pflicht und müssen drei Punkte holen, um eine Chance zu haben. Gewinnen wir nicht, ist das so gut wie der Weg in die Kreisliga“, ordnet Schulze sachlich ein. Vier oder sogar fünf Punkte in noch zwei Spielen aufzuholen, ist vor allem beim Blick auf die gute Verfassung der Wendschotter fast schon unmöglich.

Die gleichen Leistungen sollen her – aber mit Toren

Selbst im Falle eines Erfolges wären die Schwülperaner schließlich noch immer auf einen Ausrutscher des WSV angewiesen. Doch noch mal: Der FC muss seine Partien gewinnen, mehr kann er nicht beeinflussen. „Wir müssen alles aus den vergangenen drei Spielen abrufen, aber jetzt das Tor treffen. Diese Partien waren gut, darauf können wir aufbauen“, betont der Gästecoach mit Blick auf drei 1:1-Unentschieden nacheinander.

Gute Leistungen zeigten zuletzt auch die Calberlaher, die nur rechnerisch noch nicht gerettet sind. Neun Punkte haben sie mehr auf dem Konto als der kommende Gegner, mit einem Remis hätten die Grün-Weißen den Klassenerhalt endgültig in der Tasche. „Das ist kein leichtes Spiel, das man im Vorbeigehen gewinnt“, weiß Schulze. „Die Calberlaher sind gesichert. Das ist mittlerweile eine gefestigte Mannschaft, ich ziehe den Hut vor ihrem Trainer Philip Plagge“, erkennt Schulze an.

Ein Mutmacher für Schwülper: Die lange so angespannte Personallage hat sich Stück für Stück entspannt. Schulze: „Es sieht sehr gut aus.“