Isenbüttel. Die Hehlenrieder empfangen am Samstag den Landesliga-Zweiten SC Göttingen 05, am Montag geht‘s in der Bezirksliga zur SV Gifhorn.

Zu Beginn der Spielzeit ist im Zusammenhang mit dem Fußball-Bezirkspokal bei vielen Teams von einem „Zubrot“ oder einem „Test unter Pflichtspielbedingungen“ zu hören. Das dürfte sich spätestens jetzt geändert haben: Der MTV Isenbüttel hat am Samstag ab 15 Uhr gegen den I. SC Göttingen 05 die Chance, ins Finale einzuziehen.

„In den ersten Runden geht es darum, viel auszuprobieren und den Spielern, die nicht so viel zum Einsatz gekommen sind, Spielpraxis zu geben. Je weiter man kommt, desto ernster wird es. Wir sind im Halbfinale, es fehlt nur ein Schritt zum Finale“, ordnet Marco Ament, der Trainer der Hausherren, die Situation ein. Genau diesen einen Schritt will der Bezirksliga-Vierte jetzt auch noch gehen. „Es ist mal wieder ein Spiel, in dem es um richtig was geht“, unterstreicht Ament.

Auf Isenbüttel wartet ein „Riesenbrocken“ auf dem Weg ins Finale

Sein Team geht als klarer Außenseiter in die Begegnung mit dem Tabellenzweiten der Landesliga. „Das ist ein Riesenbrocken und eine absolute Top-Mannschaft, die viele Tore geschossen und nur wenige kassiert hat“, unterstreicht Ament. Der Trainer selbst hat sich die Göttinger im Vorfeld nicht anschauen können. „Ich habe mich aber bei meinen Kollegen aus der Landesliga informiert und bin gut vorbereitet“, merkt der Isenbütteler Trainer an.

Das Hauptziel: so lange wie möglich das 0:0 halten. „Wir werden probieren, gegen den Ball sicher zu stehen, die Räume eng zu machen und den einen oder anderen Konter zu fahren“, sagt Ament. Prädestiniert für die berühmten Nadelstiche ist der pfeilschnelle Jan-Philipp Helms, der zuletzt beim 0:2 gegen den SSV Vorsfelde II erstmals wieder von Beginn an dabei war. Auch Fabian Schröder könnte nach seinem Fingerbruch vor einem Comeback stehen. „Ich gehe davon aus, dass wir unter dem Strich 15, 16 Spieler haben werden“, betont Ament.

Schon am Montag geht‘s zur SV Gifhorn

Und dieser Kader wird 48 Stunden später, am Montag ab 15 Uhr, bei der SV Gifhorn auch in der Liga wieder gefordert sein. „Das ist nicht die schönste Aufgabe“, weiß Ament. Aber: „Es gibt eine gewisse Brisanz und Rivalität. Wir werden nach Gifhorn fahren und uns nicht ergeben.“