Gifhorn. Bei den Schülern U13 ist der Sportler des RSV Löwe nicht zu bezwingen. Es ist die einzige Medaille aus Sicht der Mühlenstädter.

Die Landesmeisterschaft der Schüler und Schülerinnen im Kunst- und Einradsport hatte aus Sicht des RSV Löwe Gifhorn Höhen und Tiefen. Jacob le Campion sicherte sich Gold, ansonsten mussten die sonst so erfolgsverwöhnten Mühlenstädter diesmal auch den einen oder anderen Rückschlag verkraften.

In souveräner Manier geht‘s für Jacob le Campion zum Titel

Das galt nicht für le Campion. In der Kategorie Schüler U13 wusste der junge Gifhorner in Schwanewede (Landkreis Osterholz) zu beeindrucken. Es reichte für ihn zwar nicht zu einer persönlichen Bestleistung, souverän war die Vorstellung des Gifhorners allemal. Nach wenigen Fehlern durfte er sich über den verdienten Lohn freuen – die Goldmedaille.

Auch Eva Wittekop zeigte eine beachtliche Leistung. Die 8-Jährige musste in der Altersklasse U11 antreten, da es bei den Landesmeisterschaften keine U9-Konkurrenz gibt. Dennoch reichte es für einen respektablen Platz 14, obwohl sie zusätzlich zu ihrer Nervosität auch noch von einem Unfall auf der Parallelfläche abgelenkt worden war. „Ohne diesen Zwischenfall wäre eine Platzierung weiter vorne möglich gewesen“, legte sich RSV-Vorsitzender André Komnick fest.

Für ein Gifhorner Duo läuft es nicht rund

Für die RSV-Starterinnen bei den Schülerinnen U15 lief es weniger gut. Maja Rutsch musste sich kurz vor dem Wettkampf krankheitsbedingt abmelden. Emma Kriebel und Milla Preuß gelang es indes nicht, die gewohnte Form an den Tag zu legen. „Emma, die auf Platz 4 gehofft hatte, hat sich zu viele Fehler geleistet, außerdem ist eine neue Übung im Programm missglückt“, seufzte Komnick. „Milla sind zwei hochwertige Übungen nicht gelungen, ein Sturz hat zusätzlich zu hohen Abzügen geführt“, fuhr Komnick fort. Kriebel wurde Achte, Preuß folgte auf Rang 9.

Der letzte Wettkampf der Saison steht für die RSV-Talente am 15. Juni an. Dann werden sie vor heimischem Publikum wieder glänzen wollen, so viel ist klar.