Braunschweig. Der Stürmer konnte sein Talent nur selten zeigen, weil er ständig von Verletzungen geplagt war. Er ist der fünfte Abgang der Blau-Gelben.

Schon im Winter war Eintracht Braunschweig bemüht, den aufgeblähten Kader auszudünnen. Das gelang nur bedingt. Lediglich für Brian Behrendt (Hallescher FC), Kaan Caliskaner (per Leihe Jagiellonia Bialystok) und Keita Endo (Leihe vorzeitig beendet) sind die Blau-Gelben losgeworden. Ein paar weitere Spieler hätten den Klub noch verlassen dürfen, fanden aber keinen Abnehmer. Was im Winter nicht klappte, wird nun im Sommer fortgeführt. Denn am Freitag stand der nächste Abgang fest: Auch Luc Ihorst wird die Eintracht verlassen. Das teilte der Klub am Freitag mit.

Der Stürmer war die tragische Figur der vergangenen Jahre bei den Braunschweigern. Im Sommer 2021 von der Zweitvertretung Werder Bremens in die Löwenstadt gewechselt, kommt Ihorst in drei Saisons auf lediglich 40 Pflichtspieleinsätze (vier Tore, zwei Vorlagen) in blau-gelb – nur zwei allerdings über die vollen 90 Minuten. Immer wieder wurde der 24-Jährige von Verletzungen außer Gefecht gesetzt. Mal waren diese leichter, mal etwas schwerer. Mal war es die Muskulatur, mal die Leiste.

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Luc Ihorst ist Eintracht Braunschweigs fünfter Abgang

Sein Talent konnte der 1,90-Meter-Mann nur selten zeigen. Dabei startete er in Braunschweig durchaus verheißungsvoll. In der Aufstiegssaison 2021/22 erzielte Ihorst in den ersten vier Saisonspielen zwei Tore. Dann aber rutschte er in die Verletzungsspirale. In der laufenden Spielzeit kam der Stürmer nur sieben Mal zum Einsatz, durfte insgesamt aber nur 155 Minuten mitwirken. Seit dem 1:0-Sieg am 28. Januar gegen Magdeburg stand er nicht mehr im Kader von Trainer Daniel Scherning.

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Nach Anton Donkor, Niko Kijewski, Maurice Multhaup und Jan-Hendrik Marx ist Ihorst der fünfte Abgang, der bei der Eintracht feststeht. Im Angriff stehen für die kommende Spielzeit mit Rayan Philippe und Johan Gómez noch zwei Spieler unter Vertrag. Wobei vor allem der Franzose sich mit seinen Auftritten in die Notizbücher anderer Klubs gespielt hat. Anthony Ujahs Vertrag läuft am 30. Juni aus. Dann endet auch das Leihgeschäft für Florian Krüger. Bei beiden ist fraglich, ob die Eintracht eine Weiterverpflichtung anstrebt.

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