Braunschweig. Der linke Außenbahnspieler verlässt die Blau-Gelben nach zwei Jahren. In der nächsten Saison kommt‘s aber zum Wiedersehen.

Es war ja schon längere Zeit absehbar. Und auch die Mannschaft von Eintracht Braunschweig hatte freilich längst mitbekommen, dass Anton Donkor den Klub im Sommer verlassen würde. Als die Blau-Gelben am vergangenen Sonntag im Stadion den Klassenerhalt feierten, tönte es während einer Rede Ermin Bicakcics von den Fans: „Einmal Löwe, immer Löwe.“ Die Spieler schoben daraufhin Donkor aus ihren Reihen nach vorn – unter deutlichem Gelächter. Mittlerweile ist offiziell, was schon vor Wochen die Runde machte. Der linke Außenbahnspieler wechselt zum FC Schalke 04. Das teilten die Braunschweiger am Dienstag mit.

Anton Donkor war bei Eintracht Braunschweig gesetzt

Nach zwei Jahren bei der Eintracht zieht der gebürtige Göttinger also weiter. Eine Ablöse werden die Löwen nicht kassieren. Donkors Vertrag läuft in diesem Sommer aus. Bei den Knappen unterschrieb er nun bis 2027. Schon im Spieljahr 2022/23 war der Linksfuß bei Michael Schiele gesetzt. In der laufenden Punktrunde hatten sowohl Jens Härtel als auch Daniel Scherning ebenfalls auf den 26-Jährigen gesetzt. Na ja, zumindest über weite Strecken. Denn wie schon in der Vorsaison unterlag Donkor auch in dieser Spielzeit Leistungsschwankungen.

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Scherning hatte deshalb bereits gegen Hansa Rostock im März und auch in den vergangenen beiden Partien gegen Fürth und Wehen Wiesbaden zunächst auf Anderson Lucoqui gesetzt. Dennoch verpasste Donkor nur ein Saisonspiel wegen einer Sperre.

Dynamisch – aber auch für Schnitzer gut

Und das allein beweist seine Qualität. An guten Tagen ist der dynamische und bullige Schienenspieler besonders in der Offensivbewegung kaum zu stoppen. Gerade im Defensivverhalten ist er aber auch immer für einen Schnitzer gut. In insgesamt 67 Pflichtspielen für die Blau-Gelben stehen für ihn fünf Tore und vier Vorlagen in der Statistik.

Zu seinem Abschied sagt Donkor: „In den vergangenen zwei Jahren habe ich ganz viele Emotionen erleben dürfen, die positiven haben definitiv überwogen. Besonders in Erinnerung werden mir der Sieg im DFB-Pokal gegen Hertha BSC, der Derbysieg im März 2023 und die beiden Klassenerhalte bleiben. Es war ein sehr wichtiger Abschnitt in meinem Leben und in meiner Fußballkarriere. Ich durfte viele Freunde kennenlernen und hatte sehr, sehr gute Teamkollegen.“

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