Kaiserslautern. In Kaiserslautern ist der Ärger über Sperrungen der Deutschen Bahn am kommenden Wochenende groß. Normaler ÖPNV fällt flach.

Noch liegt der volle Fokus der Braunschweiger Eintracht auf dem letzten Heimspiel der Saison gegen Wehen Wiesbaden – der BTSV kann den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Und doch, dieser Aufruf des 1. FC Kaiserslautern – Gegner der Eintracht am letzten Spieltag – sollte vor allem Fans aufhorchen lassen, die planen, am 19. Mai im Fritz-Walter-Stadion zu sein: Der Verein rät für den Saisonabschluss explizit davon ab, den ÖPNV an diesem Tag zu nutzen.

Der Grund ist schnell erklärt: „Am Wochenende vom 18. und 19. Mai sperrt die Deutsche Bahn den kompletten Schienenverkehr in der Westpfalz“, teilt der 1. FCK mit. Der Hauptbahnhof in Kaiserslautern kann wegen Bauarbeiten weder von Regional- noch von Fernverkehrszügen angefahren werden. Für viele Linien aus dem Umland wird ein Schienenersatzverkehr über Busse eingerichtet – ein „Notnagel“, kritisiert der ÖPNV-Zweckverband Rheinland-Pfalz-Süd die Deutsche Bahn.

„Damit ist auch klar, dass es kein für die Anreise zum FCK-Spiel nutzbares Angebot im regionalen ÖPNV geben kann“, heißt es weiter. Alle verfügbaren Busse – und vor allem Buspersonal – müssten für den Ersatz der vielen Züge genutzt werden. „Zusätzliche Busse für die An- und Abreise zum Betzenberg kann es nicht geben.“

Gäste-Fans aus Braunschweig sollten auf dem Messeplatz parken

Das bedeutet: Eine Anreise mit der Bahn zerschlägt sich für Braunschweigerinnen und Braunschweiger. Und auch viele FCK-Fans aus der Pfalz, die ansonsten mit Regionalbahnen anreisen, müssen umdenken. Der Frust in den Sozialen Medien ist entsprechend groß.

Somit wird am kommenden Sonntag ziemlich wahrscheinlich mehr auf den Straßen in und um Kaiserslautern los sein. BTSV-Fans sollten also eine (besonders) frühe Anreise einplanen – und auch mit einer längeren Abreise rechnen.

Hinzu kommt, dass öffentliche Parkplätze in der Nähe des Fritz-Walter-Stadions rar sind – die Arena befindet sich in einem Wohngebiet, in dem nur Anwohnerinnen und Anwohner mit Berechtigung parken dürfen. Daher appellieren Verein und Polizei, erst gar nicht auf den Betzenberg zu fahren.

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Sondern auf den Messeplatz, der für Autos, Neunsitzer oder Busse der Gäste-Fans vorgesehen ist. Dieser ist von der Autobahn 63 oder 6 aus in wenigen Minuten erreichbar – über die Mainzer Straße, die Donnersbergstraße und den Barbarossaring. Vom Messeplatz geht es dann zu Fuß innerhalb von einer halben Stunde zum Gäste-Block des Fritz-Walter-Stadions an der Osttribüne. Der Zugang läuft über den Einlass am Werner-Liebrich-Tor.

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