Braunschweig. Hansa Rostock stand am Samstagnachmittag unter Zugzwang, verlor allerdings auf Schalke. Das spielt Eintracht Braunschweig in die Karten.

Der FC Hansa Rostock hat beim FC Schalke 04 verloren und kann bereits an diesem Sonntag aus der 2. Fußball-Bundesliga absteigen. Die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegović unterlag den Gelsenkirchenern am Samstag mit 1:2 (1:2). Für Rostock war es die fünfte Niederlage hintereinander.

Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern bleibt mit 31 Punkten Tabellenvorletzter. Gewinnt Wehen Wiesbaden (32 Punkte) nun bei Eintracht Braunschweig, kann Hansa den Relegationsplatz nicht mehr erreichen.

Aus Sicht des BTSV ist am Sonntag natürlich der gegenteilige Spielausgang geplant – aber ein Gutes hat die Rostock-Niederlage für Blau-Gelb dennoch: Eintracht Braunschweig kann nicht mehr direkt absteigen. Mit 35 Punkten rangiert die Mannschaft von Trainer Daniel Scherning außer Reichweite der Rostocker – egal, was in den letzten Spielen der Saison passiert.

Sollte Eintracht Braunschweig am Sonntag gegen Wehen gewinnen, wäre der direkte Klassenerhalt vorzeitig gesichert. Das würde auch Kaiserslautern, dem darauffolgenden Gegner des BTSV, gefallen – denn dann wären auch sie gerettet. Bei einem Unentschieden würde alles auf den letzten Spieltag ankommen: Eintracht tritt auf dem Betzenberg an, Wiesbaden empfängt St. Pauli.

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So lief das Rostock-Spiel auf Schalke

Kenan Karaman (22. Minute) und Paul Seguin (45.+5) erzielten die Tore für Schalke. Der einzige Rostocker Treffer gelang Sarpreet Singh (32.). Der Hansa-Torschütze sah in der zweiten Hälfte nach einem harten Foul an Schalkes Top-Talent Assan Ouédraogo die Rote Karte (70.).

Vor 61.533 Zuschauern in der ausverkauften Gelsenkirchener Arena entwickelte sich von Beginn an ein hektisches und zumindest phasenweise temporeiches Spiel. Nach einer Ecke von Thomas Ouwejan köpfte Karaman zum 1:0 für die Gastgeber ein. Es war das 13. Saisontor des 30-Jährigen. Rostock reagierte jedoch gut. Singh traf mit einem abgefälschten Schuss zum Ausgleich. Noch vor der Pause brachte Seguin Schalke jedoch erneut in Führung. Ein eigentlich als Flanke gedachter Ball des Mittelfeldspielers flog ins Tor.

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