Deutschland scheidet im Viertelfinale des Daviscup aus

Madrid  Die Niederlage der Tennis-Herren gegen die Briten stand bereits nach den beiden Einzeln fest.

Philipp Kohlschreiber gratuliert Kyle Edmund zu seinem Sieg im Viertelfinale.

Philipp Kohlschreiber gratuliert Kyle Edmund zu seinem Sieg im Viertelfinale.

Foto: Clive Brunskill/Getty Images for LTA

Deutschlands Tennis-Herren müssen weiter auf den ersten Halbfinal-Einzug im Davis Cup seit zwölf Jahren warten. Die Mannschaft von Teamchef Michael Kohlmann verlor am Freitagabend bei der neuen Endrunde in Madrid gegen Großbritannien und schied damit im Viertelfinale aus. Die Niederlage gegen die Briten stand bereits nach den beiden Einzeln fest. Zunächst unterlag Philipp Kohlschreiber gegen Kyle Edmund mit 3:6, 5:7. Dann musste sich Jan-Lennard Struff gegen Daniel Evans trotz starker Leistung mit 6:7 (6:8), 6:3, 6:7 (2:7) geschlagen geben. Das Doppel war damit bedeutungslos.

Nach den beiden Siegen in den Gruppenspielen gegen Argentinien und Chile war das deutsche Team voller Selbstvertrauen in das Duell mit die Briten gegangen, die auf den früheren Weltranglisten-Ersten Andy Murray verzichteten. „Unsere Reise hier ist noch nicht beendet“, hatte Struff gesagt. Auch das Fehlen von Spitzenspieler Alexander Zverev, der mit Roger Federer derzeit lieber einige Showkämpfe in Südamerika bestreitet, hatten Struff und Co. bislang gut kompensiert. Doch gegen die Briten lief es von Anfang an nicht optimal für das deutsche Team.

Während das Parallelspiel Argentinien gegen Gastgeber Spanien auf dem Centre Court vor vollen Rängen stattfand, war die Kulisse im Stadion 2 einem Davis-Cup-Viertelfinale erneut nicht würdig. Die Halle war nur gut zur Hälfte gefüllt, dabei hätte das Duell Struff gegen Evans deutlich mehr Zuschauer verdient.

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