Salzgitter. Die Berufsfeuerwehr Salzgitter und der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Gebhardshagen bekämpfen gleich zwei Brände in Salzgitter.

Eine unruhige Nacht liegt hinter den Kräften der Berufsfeuerwehr sowie diversen Freiwilligen Kräften aus Salzgitter. In Gebhardshagen kam es zu einem Laubenbrand, danach zu einem weiteren in Lebenstedt, der nur durch Zufall durch die Feuerwehr entdeckt wurde.

Kurz nach Mitternacht wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr Salzgitter und der Freiwilligen Feuerwehr Gebhardshagen zu einem Laubenbrand in die Straße Lauenhagen gerufen. Vor Ort bestätige sich das Meldebild. Glücklicherweise konnte das Feuer zeitnah unter Kontrolle gebracht werden, verletzt wurde niemand. Da jedoch das Feuer direkt hinter anliegenden Wohngebäuden ausbrach, wurden die Anwohner vorsorglich evakuiert für den Zeitraum der Brandbekämpfung.

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Die Polizei meldete am Sonntag, dass ein Grill das Feuer ausgelöst habe: „Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse ist von keiner vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen.“ Durch den Brand wurden zwei Gartenlauben samt Inhalt beschädigt.

In Salzgitter-Lebenstedt brannten in derselben Nacht weitere Gartenlauben

Nadine Moder, Einsatzleiterin der Berufsfeuerwehr Salzgitter erklärt in einem Gespräch, dass man gerade den Einsatz beendet habe, und auf dem Rückweg zur Hauptfeuerwache in Salzgitter-Lebenstedt war, als plötzlich eine massive Rauchentwicklung aus dem Kleingartenverein „Marienbruch“ an der Neißestraße zu erkennen gewesen sei, bereits kurz vor Eintreffen, bestätigten sich erste Vermutungen, dass es möglicherweise auch dort zu einem Brandgeschehen gekommen sein muss, sodass gleich weitere Kräfte aus den Ortswehren Salzgitter-Lebenstedt sowie angrenzenden weiteren Wehren veranlasst wurden.

Wie Moder weiter erklärt, brannten jedoch in diesem Fall zwei anliegende Gartenlauben, was sich gerade am Anfang als problematisch erwies, da erstmal ein Zugang zu den Lauben geschaffen werden mussten, die sich weit hinten auf dem Grundstück des Vereines befinden. Auch die Löschwasserversorgung war anfangs schwierig, konnte jedoch schnell durch einen angrenzenden Hydranten gelöst werden. Die Löscharbeiten in diesem Fall dauerten bis weit nach 3 Uhr, in den frühen Morgenstunden.

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Besonders war bei diesem Brandgeschehen, wie Moder abschließend erklärt, dass durch das schnelle Eingreifen, Schlimmeres verhindert werden konnte, denn in einer Laube konnten auch Gasflaschen rechtzeitig vor den Flammen geschützt werden. Verletzt wurde auch hier niemand. Die genaue Brandursache ermittle im Nachgang die Polizei. Auch in diesem Fall gab es eine große Beteiligung aus freiwilligen Einsatzkräften aus unterschiedlichsten Ortswehren, die auch auf der Hauptfeuerwache, Unterstützung leisteten, falls es zu weiteren Einsätzen im Stadtgebiet gekommen wären.

Personen, die Hinweise zur Sache geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Salzgitter, unter der Telefonnummer (05341) 18970, zu melden.

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