Nato-Streit vertagt: Merkel spricht von Einigkeit

Watford. Nach heftigem internen Streit versucht die Nato, ihre Risse zu kitten und nach vorn zu blicken. Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump zogen eine demonstrativ positive Bilanz des Londoner Gipfels zum 70. Geburtstag der Allianz. Doch ist der Konflikt wohl nur vertagt: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beharrt auf seiner Einschätzung zum "Hirntod" der Nato und verlangt eine Strategiedebatte. Auf deutsche Initiative hin wird nun immerhin ein "Reflexionsprozess" angestoßen.

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