"Tatort Niedersachsen"-Podcast: Gruseliger Fall eines Ermittlers

Podcast: Der Ex-Leiter der Braunschweiger Kripo über die Arbeit einer Mordkommission am Beispiel des Familiendramas am Wolfenbüttler Pfingstanger.

Lesedauer: 2 Minuten
Reporter Hendrik Rasehorn im Gespräch mit Ulf Küch, ehemaliger Leiter der Kriminalpolizei.

Reporter Hendrik Rasehorn im Gespräch mit Ulf Küch, ehemaliger Leiter der Kriminalpolizei.

Foto: Saskia Heike

Bei dieser Crime-Folge brauchen Zuhörer starke Nerven: Redakteur Hendrik Rasehorn spricht mit Ulf Küch, langjährigem Leiter der Kriminalpolizei erst in Wolfenbüttel, später in Braunschweig, über den Ablauf von Mordermittlungen anhand eines Falls, bei dem eine komplette Familie ausgelöscht wurde.

Vier Leichen wurden in Wolfenbüttel entdeckt

Das idyllische Wolfenbüttel hat seinen Ruf weg als Schlafstadt von Braunschweig. Anfang Februar 2000 richtete sich aber das geballte Medieninteresse auf die Lessingstadt. In einer kleinen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Westen von Wolfenbüttel waren vier Leichen entdeckt worden – eine Frau (22), zwei Männer (27 und 24) sowie ein fünf Monate altes Baby – teilweise entsetzlich zugerichtet. Die toten Körper lagen in der Wohnung bereits zwei Wochen. Der Verwesungsgeruch war kaum noch zu ertragen. Direkte Zeugen für das Tatgeschehen gab es keine - was war bloß geschehen?

Der Artikel zum Podcast:

Der Tod war ihr ständiger Begleiter – Mord-Ermittler berichten

Anhand des Familiendramas am Pfingstanger, wie der Fall in den Medien genannt wurde, beschreibt Küch die harte Arbeit von Mordermittlern.

Ulf Küch bekommt Verstärkung

Im Artikel zur laufenden „Crime“-Serie in unserer Zeitung bekommt Küch außerdem Verstärkung von seinem Gifhorner Kollegen Jürgen Schmidt. Sie trafen sich gemeinsam mit Redakteur Hendrik Rasehorn an einem echten Leichenfundort. Anhand des Babymords am Waller See erläutern die beiden Kriminalisten alle wichtigen Ermittlungsschritte einer Moko. Noch ausführlicher als im Print erscheint dieser Artikel im Magazin „Tatort Niedersachsen“, das ab 28. November erhältlich ist.

In unserem Podcast widmen wir uns jede Woche einem spezifischen Thema oder führen Gespräche mit Ermittlern und Staatsanwälten. Diese Folge und weitere Podcasts unserer Zeitung finden Sie hier sowie kostenlos auf den gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts und Deezer.

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