Eichstätt/Lenggries. In Oberbayern sind am Wochenende unabhängig voneinander zwei Jugendliche in Gewässern ums Leben gekommen. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.

In der Altmühl in Eichstätt sowie in der Walchenklamm bei Lenggries in Bayern sind am Wochenende zwei Jugendliche gestorben. Beide hatten sich mit Freunden getroffen und sind nach Zeugenangaben plötzlich verschwunden, wie die Polizei in Ingolstadt beziehungsweise in Rosenheim heute mitteilte.

Der Fall Klamm

Die Leiche eines 15-Jährigen wurde gestern Abend aus einem Wasserbecken in der Walchenklamm geborgen. Der Münchner sei mit drei Begleitern zum Picknicken und zum Baden dort gewesen. Den Angaben nach sahen ihn die drei Begleiter plötzlich nicht mehr und riefen die Polizei.

Die Besatzung eines Polizeihubschraubers habe den 15-Jährigen schließlich leblos im Wasser gesehen, hieß es von der Polizei. Kripo Weilheim und Staatsanwaltschaft München II haben die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache war zunächst noch unklar.

Der Fall Altmühl

Am Samstagabend verschwand ein 15-Jähriger in der Altmühl in Eichstätt. Ein Zeuge habe gesehen, wie der Jugendliche offenbar versucht habe, den Fluss zu Fuß zu durchqueren, teilte die Polizei mit. Als er nicht auf der anderen Seite ankam, wählte der Zeuge den Notruf.

Nach einer erfolglosen Suche noch am Samstagabend, wurde die Suche am Sonntag fortgesetzt und am Nachmittag die Leiche des Jugendlichen geborgen. Für Dienstag ist den Angaben nach eine Obduktion geplant.