Wolfsburg. Nach der Absage von Sonderschichten kommt es nun auch zur Absage von regulären Schichten. Der Werksurlaub verlängert sich um einen Tag.

Der Teilemangel bremst die VW-Produktion in Wolfsburg nun spürbar ab. Es trifft vor allem ein Modell im Stammwerk.

Nach der Betriebsratssitzung am Dienstag teilte das Unternehmen mit, dass am Freitag, 28. Juni, sowie am Freitag, 5. Juli, und am Montag, 29. Juli, „in Teilen der Golffertigung sowohl die Früh- als auch die Spätschicht ausfallen“. Grund dafür sind Versorgungsprobleme mit Teilen. Schon zuvor waren Sonderschichten abgesagt worden. Nach Informationen unserer Zeitung sollen im Werk Wolfsburg folgende Sonderschichten entfallen: Montagelinie 1: Frühschicht am Samstag, 15. Juni; Montagelinie 4: Nachtschicht am Sonntag, 16. Juni; Karosseriebau T-Modelfertigung: Frühschicht am Samstag, 15. Juni; Lackiererei Halle 15b: Nachtschicht an den Freitagen, 14. , 21. und 28. Juni, sowie die Frühschicht an den Samstagen, 15., 22. und 29. Juni.

Schichtabsagen trotz erfreulich guter Kundennachfrage

Volkswagen betont in einer Mitteilung, „sowohl der neue Tiguan als auch der neue Golf sind bei unseren Kundinnen und Kunden aktuell erfreulich gut nachgefragt“. Allerdings komme es derzeit „bei einigen Teilen zu Lieferengpässen, zum Beispiel bei Kabelbäumen“. Dies führe zu den temporären Anpassungen im Produktionsprogramm. Die Werksferien (8. bis 26. Juli) verlängern sich durch die Absage in der Golfproduktion um einen Tag.

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