Wolfsburg. Der Rat verabschiedet die Resolution mit deutlicher Mehrheit. Nur eine Fraktion stimmt dagegen. Weilmann: „Jede Stimme zählt.“

Der Rat der Stadt Wolfsburg hat in seiner Sitzung am Mittwoch mit deutlicher Mehrheit eine Resolution zur bevorstehenden Europawahl am 9. Juni verabschiedet. Als einzige Fraktion hat die AfD dagegengestimmt.

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Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird in der Resolution die hohe Bedeutung der Europawahl für die Sicherung von Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand betont: „Angesichts der großen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Digitalisierung, dem demografischer Wandel, der Globalisierung und der Migration unterstreicht der Rat die Notwendigkeit einer starken und geeinten Europäischen Union, um diesen Aufgaben begegnen zu können.“

Wolfsburgs Oberbürgermeister: Jede Stimme zählt

Oberbürgermeister Dennis Weilmann betont laut der Pressemitteilung: „In Zeiten, in denen unsere Demokratie von extremistischen Kräften bedroht wird und ein Angriffskrieg auf europäischem Boden stattfindet, ist es von entscheidender Bedeutung, für ein geeintes, starkes und demokratisches Europa einzustehen, um den Frieden uns unsere Freiheit zu schützen.“ Die Europawahl 2024 sei eine richtungsweisende Entscheidung für die Zukunft Europas und der Europäischen Union.

Jede Stimme zähle, um die europäische Gemeinschaft zu stärken und die gemeinsamen Werte zu verteidigen. „Es ist unsere Verantwortung, das Vermächtnis unserer Vorfahren zu bewahren und den Zusammenhalt in Europa zu fördern“, so Weilmann weiter. „Lassen Sie uns gemeinsam für ein starkes, geeintes und friedliches Europa einstehen!“

Wolfsburger Rat: EU bleibt das zentrale europäische Friedensprojekt

Die niedersächsischen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden sowie ihre Bürgerinnen und Bürger profitierten erheblich von der europäischen Integration, heißt es. Deutschland sei als Exportnation ein großer Gewinner des europäischen Binnenmarktes, was auch die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen stärke. Zudem treibe die EU Entwicklungen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Gleichstellung und soziale Standards voran. Sie bleibe das zentrale europäische Friedensprojekt.

Das erwartet der Wolfsburger Rat von der EU

In der Resolution formuliert der Rat der Stadt gleichzeitig auch Erwartungen an die Europäische Union:

• Eine stärkere Einbindung in geopolitisch unruhigen Zeiten und Fokussierung auf Sicherheitspolitik.
• Solidarität und Unterstützung bei Migrationsfragen.
• Vereinfachung von Regelungen und Verfahren, insbesondere in der EU-Förderpolitik.
• Die Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der ökologischen Transformation.
• Handhabbare europäische Regelungen für die digitale Transformation.

Wolfsburg setze sich für die europäische Integration auch durch Städtepartnerschaften und Projekte der Zusammenarbeit ein, so die Stadtverwaltung. Diese lokalen Initiativen förderten Freundschaft und Verständnis und sind die Basis des Friedensprojekts EU.

„Der Rat der Stadt Wolfsburg ruft alle Wahlberechtigten auf, ihr Stimmrecht am 9. Juni zu nutzen und eine demokratische Partei zu unterstützen, um ein starkes und geeintes Europa zu fördern.“

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