Ein Public Viewing des Frauenspiels vorm Rathaus wäre schön gewesen. Wie bei den Männern, als sie 2015 im Pokalfinale standen.

Bei Stadt und Verein nichts Neues: Auch der 10. (in Worten ZEHNTE) Triumph in Folge unserer Wölfinnen im DfB-Pokal-Finale scheint für VfL und Wolfsburger Rathaus wieder ganz überraschend gekommen zu sein. Man führe Termingespräche mit dem VfL zwecks Empfang im Rathaus, hieß es am Freitagmorgen, nachdem die VfLerinnen im Finale gegen die Münchnerinnen obsiegt hatten. Vor großer Kulisse in Köln, bei abermals Top-Einschaltquoten. Und ebenfalls wenig überraschend hatte es (anders als bei den VfL-Männern 2015) kein Public Viewing des Pokalfinales vor dem Rathaus gegeben. Schade eigentlich. So ein grün-weißes Fahnenmeer bei bestem Sommerwetter am Himmelfahrtstag wäre doch sehr schön gewesen. Und hätte der Stadt in diesen Zeiten gut getan. Sponsoren hätten sich bestimmt gefunden. Die Anhängerschar für den (Frauen)fußball wird ja auch in der Wirtschaft immer größer. Es ist eine Win-Win-Situationen für Spielerinnen und Förderer.

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Apropos Sponsoren: Meine Kölner Freundinnen (mit grünweißen Herzen für die VfLerinnen), die das grandiose Fußballfest miterlebten, „beanstandeten“ allein, dass Poppi nach dem Abpfiff das falsche Siegesbier heranschleppte. Tatsächlich hatte die Wolfsburger Kapitänin eine Kiste Becks über den heiligen Rasen vom Müngersdorfer Stadion getragen. Das geht ja gar nicht – unmüjjelich, fimpschig! In Köln trinkt man Kölsch!

Aber nein, kann ich da nur beruhigen. Es war gewiss Becks alkoholfrei. Und ob es Kölsch alkoholfrei gibt, weiß man ja nicht. (Zwinker). Zudem sind Poppi und Co. ausgezeichnete Markenbotschafterinnen aus dem Norden. Und da trinkt man gern mal ein kühles Herbes. Früher hieß es sogar: Becks Bier löscht Männerdurst! Schnee von gestern.