Wolfenbüttel. Ein bestimmtes Programm des Kultusministeriums bietet Unterstützung für die Schulen in ihrer täglichen Arbeit. So sieht diese aus.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat vorgestellt, welche Schulen im Startchancenprogramm aufgenommen werden. Das Startchancen-Programm unterstützt gezielt Schulen in benachteiligten Soziallagen mit zusätzlichen knapp 100 Millionen Euro jährlich im Zeitraum von zehn Jahren, heißt es in einer Mitteilung.

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Von den insgesamt 390 Schulen in Niedersachsen könnten demnächst drei Schulen aus dem Landkreis Wolfenbüttel von dem Programm profitieren – Schulen, die in ihrer täglichen Arbeit vor besonderen Herausforderungen stehen. Dazu gehören die Grundschule Karlstraße, die Hauptschule Erich-Kästner sowie die Haupt- und Realschule im Innerstetal. Der grüne Landtagsabgeordnete Andreas Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen) wird zitiert: „Das ist ein echter Meilenstein auf dem Weg zu mehr Chancengerechtigkeit für viele Schüler*innen und Familien. Entscheidend ist, dass allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Möglichkeiten offenstehen, ihre Talente und Fähigkeiten zu entfalten – unabhängig vom Geldbeutel oder der sozialen Herkunft.“

Und nicht nur das Startchancenprogramm sei neu, sondern auch der zum Einsatz gekommene Sozialindex: „Der Sozialindex des Landes ist ein wichtiges Instrument, um die Gelder nicht mehr nach dem ‚Gießkannenprinzip‘ zu verteilen, sondern gezielt den Schulen zur Verfügung zu stellen, die sie am dringendsten brauchen“, erklärt Dr. Andreas Hoffmann.

Schulen in Wolfenbüttel erhalten Unterstützung

Auch die SPD-Landtagsabgeordneten Jan Schröder, Stefan Klein und Marcus Bosse begrüßen die Entscheidung. „Das Startchancenprogramm ermöglicht es den teilnehmenden Schulen, zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeit und anderes nicht lehrendes Personal zu schaffen. Die Programmschulen erhalten darüber hinaus ein zusätzliches Budget, mit dem sie Maßnahmen zur Schulentwicklung sowie zur Verbesserung der Basiskompetenzen finanzieren können. An weiterführenden Schulen soll mit diesem Budget die berufliche Orientierung ausgebaut werden. Damit wollen wir erreichen, dass mehr Jugendliche eine Ausbildung beginnen, die auch zu ihnen passt“, wird der Abgeordnete Jan Schröder zitiert.

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