Salzgitter. Das Angebot ist wieder einmal vielfältig. Von gruselig geschminkten Rockmusikern bis zur Kunstausstellung. Lesen Sie mehr.

Salzgitter ist vielfältig und vor allem eine Stadt, in der es einiges zu erleben und zu entdecken gibt. Hier eine kleine Auswahl der verschiedenen Highlights am Wochenende. 

Spiel‘ doch mal wieder

Gesellschaftsspiele für Groß und Klein werden beim Spielefest in Fredenberg vorgestellt und vor allem gespielt. Neuheiten, aber auch Klassiker der vergangenen Jahre sind dabei. Das „Spielefest Salzgitter“ findet am Samstag, 1. Juni, und Sonntag, 2. Juni, von jeweils 10 bis 23 Uhr im Autohaus Hilgert statt, Leibnizstraße 14. Über vierhundert Spiele warten darauf, kostenlos vor Ort ausprobiert zu werden. Die Mitglieder des Vereins Norddeutsche Spielekultur aus Salzgitter helfen beim Erklären der Regeln oder spielen einfach mit. Gespielt werden Brett-, Karten- und Würfelspiele – leichte Spiele für Kinder ab sechs Jahren, für Familien und Einsteiger sowie anspruchsvolle Strategiespiele. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Eintritt ist frei. Abends wird traditionell gegrillt, hierfür bringt jeder selbst etwas mit.

Spannende Spiele erleben und ausprobieren, das können Besucher des Spielfestes in Fredenberg.
Spannende Spiele erleben und ausprobieren, das können Besucher des Spielfestes in Fredenberg. © privat | Norddeutsche Spielekultur e.V.

Kunstinstallationen im Mausoleum

Die Künstlerin Katharina Beesek eröffnet am Samstag, 1. Juni, um 17 Uhr ihre Ausstellung mit dem Titel „l’objet perdu / l’objet trouvé“. Die Kunstinstallationen werden bis Sonntag, 9. Juni, im Mausoleum des Bürgervereins Ringelheim zu sehen sein. Form, Farbe, Strukturen – sie werden gefunden, gehen verloren. Manche Ideen bleiben Konstanten im künstlerischen Vokabular, andere verschwinden und tauchen ganz unverhofft in variierter oder verwandelter Gestalt wieder auf.

Katharina Beesk wechselt im Arbeitsprozess zwischen routinierten Abläufen und dem Experiment – dem Einladen des Ungeplanten, dem Loslösen einer Stringenz. Beesk lebt und arbeitet in Nordhessen und ist als Kunsttherapeutin und Künstlerin tätig. Sie studierte zunächst Kunsttherapie und Kunst im Sozialen in Ottersberg bei Bremen. Später folgte ein Studium der Freien Kunst mit dem Schwerpunkt in der Plastik und Keramik in Halle (Saale). Weitere Öffnungszeiten sind am Sonntag, 2. Juni, Samstag, 8. Juni, und Sonntag, 9. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Ausstellung von Kathrin Beesk im Mausoleum in Ringelheim: Zusehen ist die Installation Spinnerei - U14 Leipzig (2022).
Ausstellung von Kathrin Beesk im Mausoleum in Ringelheim: Zusehen ist die Installation Spinnerei - U14 Leipzig (2022). © privat | Björn Siebert

Unvergessene Songs der Rocklegenden

Im Rahmen des „Festivals im Park“ heißt es am Samstag, 1. Juni, um 20 Uhr „Day of the Dead Rockstars“. Diese ganz besondere Show lässt unvergessene Songs aus fünf Jahrzehnten Rockgeschichte auferstehen. Hits von David Bowie, Amy Winehouse, John Lennon und Aretha Franklin werden für einen Abend auf der Bühne vereint. Die Musik bleibt, auch wenn die Interpretinnen und Interpreten schon lange von der Bühne gegangen sind.

In Anlehnung an den mexikanischen Tag der Toten soll nicht mit Trauer und Trübsal, sondern mit Tanz, Spaß und Freude gefeiert werden. Dem mexikanischen „Dia de los Muertos“ entsprechend ist bunt die Devise: bei Deko und Outfit genau wie beim Bühnenprogramm. Dabei spannt die Band den Bogen von Rock über Soul und Reggae zum Pop. Das bestens eingespielte Septett gewinnt bekannten Hits genauso neue Nuancen ab wie den seltener gehörten Perlen aus der Schatzkammer der Musikgeschichte. Es gilt nur eine Regel: Auf der Playlist stehen ausschließlich Songs von bereits verstorbenen Rock-Legenden.

Erkundung auf dem Skulpturenweg

Ebenfalls am Sonntag, 2. Juni, heißt die Devise: Stadtführungen gewähren Einblicke in die historische Entwicklung und aktuelle Bedeutung von Salzgitter-Bad, dem staatlich anerkannten Ort mit Solekurbetrieb. Interessante Touren verlaufen auf dem „Skulpturenweg Golfplatzroute“, dabei handelt es sich um einen Abschnitt der europäischen „Straße des Friedens“. Hier wurde ein länderübergreifendes Kunstprojekt im öffentlichen Raum nach einer Idee des Malers und Bildhauers Otto Freundlich verwirklicht.

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Der Rundgang dauert etwa zweieinhalb Stunden. Start ist um 14 Uhr, Parkplatz am Union-Sportheim, Friedrich-Ebert-Straße 111, in Salzgitter-Bad. Kosten: pro Person 4 Euro. Festes Schuhwerk ist erforderlich, da die Skulpturen in der Natur verankert sind, teilweise auf unebenem Boden. Auf verschiedenen Abschnitten und Etappen werden die insgesamt zehn Kunstwerke im südlichen Stadtgebiet vorgestellt. Um Anmeldung bei der Tourist-Information wird gebeten: (05341) 9009940 oder unter tourismuswis-salzgitter.de.

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