Lehre. Fast 60 Einsatzkräfte sind zu dem Brand in einem Haus ausgerückt. Die Berliner Straße war über Stunden gesperrt. Es gab eine Herausforderung.

Mehrere Feuerwehren der Gemeinde Lehre sind am Freitag gegen 17.40 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße in Lehre ausgerückt. Im Badezimmerbereich einer Wohnung im Dachgeschoss kam es aus ungeklärter Ursache zu einem Feuer, berichtet die Feuerwehr Lehre. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine Rauchentwicklung im Dachbereich zu erkennen. Ein Trupp konnte den Brand in der Wohnung per Innenangriff schnell unter Kontrolle bringen. Allerdings hatte sich das Feuer schon durch eine Wand und die Decke in den Dachbereich ausgebreitet.

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Im weiteren Einsatzverlauf setzte die Wehr daher zwei weitere Trupps ein, die Nachlöscharbeiten in der betroffenen Wohnung und auf dem Dachboden vornahmen. Parallel wurde von einem Trupp die Dachhaut über den Korb der Drehleiter geöffnet, um versteckte Glutnester zu finden und abzulöschen. Während der gesamten Löscharbeiten wurden die betroffenen Bereiche mit mehreren Wärmebildkameras überprüft und das Haus mit mehreren Hochleistungslüftern gelüftet.

Mehrstündige Sperrung der Berliner Straße

Personen oder Tiere wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die Bewohner und eine Katze hatten das Haus selbstständig verlassen können. Die Ortsdurchfahrt Lehre, L 295 (Berliner Straße), musste während des Einsatzes für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Lehre, Flechtorf, Beienrode, Groß und Klein Brunsrode mit insgesamt 58 Einsatzkräften. Der Gemeindebrandmeister Simon Rebel übernahm die Einsatzleitung. Die Polizei war mit einem Streifen wagen vor Ort. Im weiteren Verlauf übernahmen die Brandermittler der Polizei die Ermittlungsarbeit. Ein Rettungswagen der Rettungswache Wendhausen war ebenfalls im Einsatz.

Gegen 20.30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Ortsdurchfahrt konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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