Bokensdorf. In der Samtgemeinde Boldecker Land brennt in der Nacht eine Feldscheune. Die Feuerwehr muss das Löschwasser aus einem Teich pumpen.

Großeinsatz für den Löschzug-West des Boldecker Landes am frühen Mittwochmorgen: Gegen 1.15 Uhr gerieten aus bislang ungeklärtem Grund zirka 300 Rundballen in Brand, die am Bauernberg in einer Feldscheune in Leichtbauweise lagerten.

„Wir haben 35 Feuerwehrleute aus Bokensdorf, Osloß und Weyhausen im Einsatz. Die Löschwasserversorgung erfolgt aus einem etwa 600 Meter entfernten Teich“, berichtete Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Mathias Deyerling in der Nacht. Mit mehreren C-Rohren erfolgte der Löschangriff von allen Seiten. Das Kunststoffdach brannte schnell ab.

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Der Einsatz dauerte 13,5 Stunden, berichtete am Abend der Ortsbrandmeister. Der Aufwand sei erheblich gewesen. Die Ballen mussten auseinandergezogen werden, Stunden vergingen, bis die letzten Glutnester gelöscht waren. Danach folgte die Reinigung der Fahrzeuge und Ausrüstung. „Wir müssen ja wieder einsatzbereit sein“, sagte Deyerling. Gegen 15.30 Uhr war das dann der Fall. Angesichts der Einsatzbelastung und Leistung sagte der Ortsbrandmeister: „Dafür sind wir da.“

Die Polizei war ebenfalls im Einsatz. Die Experten haben die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Einzelheiten stehen noch aus. Den Schaden des Feuers schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro. Geschädigter ist ein Landwirt aus Bokensdorf.

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