Gifhorn. Die Zielgruppe 60 plus kam mit Informationen und Unterhaltung auf ihre Kosten. Darauf legte der Seniorenbeirat als Ausrichter Wert.

Der Gifhorner Tag der Senioren hatte das Wetter auf seiner Seite. Am Samstag kamen außer dem beliebten Wochenmarkt viele Informationen und Unterhaltung auf die ältere Generation zu. In der Mitte der Fußgängerzone brodelte das Leben und es ließen sich auch jüngere Besucher blicken.

Trickbetrug? Die Seniorenhaben längst ein feines Gespür

Mit dabei war das Präventionsteam der Polizei, das Tipps gegen Betrug, Einbruch und neue Gaunermaschen gab und sich das ein oder andere Fahrrad genauer anschaute. Liane Jäger und Klaus Ahne wurde es während der gesamten Zeit nicht langweilig, informierten etwa zum Enkeltrick. „Alarmglocken“, so Jäger zu den interessierten Nachfragern, sollten immer dann läuten, wenn es um Geld gehe. Ein Rückruf bringe dann meist endgültig Klarheit, auch wenn sich jemand als Handwerker oder sogar als Polizist ausgibt. Zudem gab es Tipps gegen Einbrüche, deren Zahl inzwischen wieder Vorcorona-Niveau erreicht hat.

Ratsschläge und Informationen zur Gesundheit und Vorsorge gab es an weiteren Ständen. Krankenkassen, das Rote Kreuz, die Johanniter, die Rheumaliga, die deutsche Herzstiftung präsentierten sich, zudem die IG Metall, Tagespflegedienste, die Arbeiterwohlfahrt, der Behindertenbeirat, die Selbsthilfekontaktstelle, der Sozialverband, die Literaturwerkstatt, das queere Netzwerk und das Freiwilligenzentrum der Diakonie. Mehr als 30 Verbände und Institutionen waren vor Ort.

Mit diesem Gewinner hatte keiner gerechnet

Organisiert wurde der Tag von der Stadt und dem Seniorenbeirat. Auf der Bühne am Ceka-Brunnen moderierte Barbara Luckas das Programm. Da sah man generationsübergreifende Darbietungen. Von der Gruppe Amici Saltandi, die Tänze aus der Renaissance zeigte, über das Folk-Duo Hoahnenfoot aus der Partnerstadt Gardelegen, dem Shanty-Chor, dem orientalischen Tanzduo SiRa, dem Duo Thorsten Blank und Klaus Winter und dem Gifhorner Kinderchor von der Kreismusikschule und der St. Altfrid-Gemeinde gab es ein buntes Programm.

Ausgerechnet ein jüngerer Besucher ging nicht mit leeren Händen nach Hause: Bürgermeister Matthias Nerlich sahnte bei der Tombola einen Präsentkorb als Preis ab. Der Erlös der Tombola inklusive des Bürgermeistereinsatzes geht an den Tagestreff Moin Moin für Obdachlose und den Gifhorner Kinderfonds.

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