Braunschweig. Die beklemmende Action-Kultserie geht in die nächste Runde. Um was es geht, erfahren Sie hier.

Düster, apokalyptisch, brutal: Das sind die Filme der „Mad Max“-Reihe. Die geht nun mit „Furiosa“ in eine neue Runde. Dabei ist der Film ein Prequel, erzählt also die Vorgeschichte der Ursprungsstory. Und die geht so: Als die Welt untergeht, fällt die junge Furiosa (Anya Taylor-Joy) einer Biker-Horde des Warlords Dementus (Chris Hemsworth) in die Hände, die mit Immortan Joe (Lachy Hulme) um die Vorherrschaft in der Einöde kämpft. Zwischen den Fronten muss sich die junge Kriegerin vielen Prüfungen stellen, während sie gleichzeitig einen Weg nach Hause sucht. Der Film umfasst eine Zeitspanne von 15 Jahren.

Wir zeigen das von den Fans heiß ersehnte Spektakel am Mittwoch, 22. Mai, als BZ-Filmpremiere im Astor Filmtheater in Braunschweig – einen Tag vor dem offiziellen Bundesstart. Beginn der deutschen Fassung ist um 19.45 Uhr; das englischsprachige Original läuft um 20.15 Uhr an. Der Film dauert rund 150 Minuten und ist freigegeben ab 16 Jahren. Tickets gibt‘s im Kino.

Braunschweig liegt mit „Mad Max“ einen Tag vor dem US-Start

Mel Gibson war 23 Jahre alt, als er für „Mad Max“ gecastet wurde, einem kruden Low-Budget-Thriller, in dem er sich als rächender Polizist in einer postapokalyptischen Welt gegen brutale Diebes- und Terroristenbanden zur Wehr setzen muss. Es war sein Start in eine Superstar-Karriere.

„Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ erzählt vom Ende der Zivilisation, die kurz bevorsteht. Brutale Motorrad-Gangs diktieren das Geschehen. Für einen Tropfen Benzin, sind sie bereit zu töten. Auch die Familie des Ex-Polizisten Max wurde ermordet. Auf der Suche nach Benzin gelangt er zu einer heiß umkämpften Raffinerie, zu der er sich Zugang verschafft. Die Leute dort planen den Ausbruch mit einem riesigen Benzintank, um irgendwo ein neues Leben zu beginnen. Max soll dafür einen Sattelschlepper besorgen und ihn samt Tank steuern. Als sich die Tore öffnen, beginnt eine höllische Jagd auf Leben und Tod.

In „Mad Max 3 – Jenseits der Donnerkuppel“ bricht Max bei einem Zweikampf ein ehernes Gesetz: Er schenkt dem Besiegten das Leben. Wütend lässt die rücksichtslose Herrscherin Aunty Entity (Tina Turner) ihn in die Wüste verbannen. Doch Mad Max kehrt zurück. Härter als je zuvor.

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In „Mad Max 4 – Fury Road“ treffen die beiden Außenseiter Max und Furiosa in einer kargen Wüstenlandschaft aufeinander, als Furiosa und einige Ex-Sklavinnen auf der Flucht sind. Der Warlord Immortan Joe stellt ihnen nach, denn Frauen sind in der postapokalyptischen Welt kostbare Güter. Schwer bewaffnet und in einem zum Panzer umgebauten Sattelschlepper liefern sich die beiden Parteien einen erbitterten Krieg, der sie im rasanten Tempo durch die Wüste jagt. Tom Hardy spielte in Teil 4 erstmals den Protagonisten Max Rockatansky, den zuvor stets Mel Gibson verkörpert hatte.

„Furiosa“ ist in Braunschweig auch in Originalsprache zu sehen

In „Furiosa“ nun steht die gleichnamige Wüsten-Amazone Furiosa im Mittelpunkt der Handlung. Sie wurde im Vorgänger noch von Charlize Theron verkörpert. Da die Handlung von „Furiosa: A Mad Max Saga“ aber viele Jahre vor den Ereignissen von „Fury Road“ spielt, musste eine Neubesetzung her – und so darf nun Anya Taylor-Joy („Das Damengambit“) übernehmen.

Im fünften Teil der „Mad Max“-Reihe verbündet sich ihre Figur Furiosa mit einem Kämpfer (Tom Burke), der die gleichen Ideale wie sie teilt. Das Publikum sieht, wie die beiden sich langsam annähern, ohne dass es je zu einer Kuss- oder Sex-Szene kommt. Die deutsche Presseagentur zitiert die Schauspielerin bei ihrem Auftritt bei den Filmfestspielen in Cannes: „Er verliebt sich in ihren Traum. Er verliebt sich in ihr Versprechen. Er verliebt sich nicht unbedingt in ihren Körper. Und ich fand es wirklich schön, das auf der Leinwand zu erleben, vor allem mit jemandem, der so reizend und talentiert ist wie Tom.“

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