Löningen. An einer Oberschule brannte es. Außerdem kippte ein Gülletransporter um. Der Blaulicht-Überblick für Niederachsen.

Auf dem Weg zu einem Einsatz ist ein Polizeiwagen auf der Bundesstraße 68 in Richtung Löningen im Landkreis Cloppenburg mit einem Auto zusammengestoßen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, war der Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs und fuhr mit Sonderrechten über eine Kreuzung. Der Fahrer eines anderen Autos, der für seine Strecke Grün hatte, fuhr auch über die Kreuzung, obwohl der Polizeiwagen Vorrang hatte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Polizist und eine Polizistin leichte Verletzungen erlitten. Ein Rettungswagen brachte beide zur Untersuchung ins Krankenhaus. Der Fahrer des anderen Autos blieb unverletzt. 

Kurz nach dem Zusammenstoß kam es zu einem weiteren Unfall, wie die Sprecherin berichtete. Demnach regelte eine Polizeistreife den Verkehr und wies den Fahrer eines Viehtransporters an, an dem beschädigten Polizeiauto vorbeizufahren. Dabei hielt der Lkw-Fahrer zu wenig Abstand und beschädigte die Rückseite des Polizeiautos. Der Aufforderung, den Kreuzungsbereich zu verlassen und dann anzuhalten, kam der Mann nicht nach. Der Polizeisprecherin zufolge fuhr er mit dem Viehtransporter davon. Die Polizei fuhr hinterher, hielt den Transporter an und ermittelt nun wegen Verkehrsunfallflucht gegen den Lastwagenfahrer. 

Zwei Menschen bei Autorennen in Bad Pyrmont schwer verletzt

Bei einem verbotenen Autorennen in Bad Pyrmont im Landkreis Hameln-Pyrmont sind zwei Wagen verunglückt. Ein 35 Jahre alter Autofahrer und dessen 21-jährige Mitfahrerin kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Insassen des zweiten Fahrzeuges blieben unverletzt. 

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 35-Jährige mit stark überhöhter Geschwindigkeit am frühen Freitagmorgen hinter dem Auto eines 31-Jährigen durch den Ort gefahren. Dieser Fahrer, der zwei weitere Personen im Wagen hatte, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto geriet auf die Gegenfahrspur, überquerte eine Grünfläche, stieß gegen ein Verkehrszeichen, schleuderte über die Straße und einen Gehweg und blieb an einem Zaun stehen. 

Das dahinter fahrende Auto des 35-Jährigen stieß laut der Mitteilung mit einem Reifen gegen den Bordstein an der Gegenfahrspur, schleuderte ebenfalls über die Fahrbahn und prallte gegen einen Baum. Dabei erlitten der Fahrer und seine 21 Jahre alte Mitfahrerin schwere Verletzungen. 

Die Polizei ermittelt gegen die beiden Autofahrer wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Gefährdung des Straßenverkehrs. Sie beschlagnahmte die Führerscheine der Männer und stellte die Autos sicher. Die Unfallstelle war für rund 2,5 Stunden voll gesperrt. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. 

Gülletransporter kippt im Kreis Diepholz um – 220.000 Euro Schaden

Ein mit Gülle beladener Laster ist in Twistringen im Landkreis Diepholz auf die Seite gekippt. Dabei sei am Freitagmorgen die Gülle und Diesel ausgelaufen, teilte die Polizei mit. Zeugenberichten nach musste der 20-jährige Lasterfahrer einem entgegenkommenden Lkw ausweichen, der leicht auf die Gegenfahrbahn fuhr. Dabei kam er mit seinem Fahrzeug auf den Seitenstreifen und kippte um. Der 20-Jährige wurde dabei leicht verletzt. 

Der Fahrer des Lasters fuhr einfach weiter. Die verunreinigte Straße war für mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 220.000 Euro und sucht nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. 

Waffendiebstahl am Bahnhof in Maschen – zwei Verdächtige gefasst

Ermittler haben in einem Erdbunker 40 halbautomatische Langwaffen gefunden, die Täter zuvor aus einem Container am Rangierbahnhof in Maschen südlich von Hamburg gestohlen haben sollen. Zwei Männer im Alter von 49 und 30 Jahren seien am 6. April festgenommen und Haftbefehle erlassen worden, sagten Vertreter von Bundespolizeidirektion Hannover und Staatsanwaltschaft Lüneburg am Freitag bei einem Pressetermin in Hamburg. Sie sprachen von einem „großartigen Erfolg“.

Die beiden ursprünglich aus Belarus stammenden Tatverdächtigen hätten im nahen Seevetal gewohnt. Die Ende März gestohlenen Waffen, die den Angaben zufolge insgesamt einen Warenwert von 46 000 Euro haben, sollten nach ersten Erkenntnissen im Darknet verkauft werden. Nach Angaben der Behörden wurde der Diebstahl erst am 20. März am Umschlagbahnhof in Nürnberg entdeckt. Ein Sicherheitsarbeiter habe festgestellt, dass ein dortiger Container unrechtmäßig geöffnet worden war.

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Ermittlungen ergaben, dass das in Maschen passiert sein musste. Dort war der Container zwischen dem 16. und 19. März zwischengelagert. Der Container war nach bisherigen Erkenntnissen aus China gekommen und dann über den Hamburger Hafen auf dem Schienenwege Richtung Süddeutschland gelangt.

Feuer an Oberschule in Wilhelmshaven – zwei Verdächtige gefasst

Nach zwei Bränden an einer Oberschule in Wilhelmshaven innerhalb einer Woche hat die Polizei zwei junge Verdächtige gefasst. Die beiden 14-Jährigen seien dringend tatverdächtig, teilte die Polizei mit. Sie wurden am Donnerstagnachmittag bei Durchsuchungen festgenommen und später ihren Eltern übergeben. In den Wohnungen der Verdächtigen wurden demnach belastende Spuren und Beweismittel sichergestellt.

Wegen der Brände fiel der gesamte Unterricht am Nordsee-Campus am Montag und Donnerstag aus. Verletzt gab es jeweils nicht. Ob es sich bei den beiden Verdächtigen um Schüler des Nordsee-Campus handelt, teilte die Staatsanwaltschaft bisher nicht mit. Auch die genaue Schadenssumme ist nach Angaben der Polizei noch nicht absehbar.

Laster brennt auf Tankstellengelände im Emsland aus

Auf einem Tankstellengelände in Dörpen im Landkreis Emsland ist ein Lastwagen ausgebrannt. Der Fahrer des Lkw habe während der Fahrt am Freitagmorgen eine Fehlermeldung in seinem Display bemerkte, teilte die Polizei mit. Daraufhin fuhr er den Parkplatz einer Tankstelle an. Dabei schaltete sich den Angaben zufolge der Motor des Lasters ab, und kurze Zeit später habe das Zugfahrzeug in Flammen gestanden. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Laster. Die Tankstelle blieb unbeschädigt. Warum das Feuer ausbrach, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. 

Feuer zerstört Doppelhaushälfte im Kreis Oldenburg

Beim Brand einer Doppelhaushälfte und eines Autos in Wildeshausen (Landkreis Oldenburg) ist ein hoher Schaden entstanden. Das Feuer hatte von einem Pkw zunächst auf den umliegenden Carport und im Anschluss auf die angeschlossenen Doppelhaushälften übergegriffen, wie die Polizei mitteilte. Die insgesamt sieben Bewohner der beiden Haushälften konnten sich demnach unverletzt ins Freie retten. Sie seien im Anschluss bei Angehörigen untergekommen.

Trotz der etwa 100 Einsatzkräfte vor Ort habe der Brand jedoch eine der beiden Haushälften nahezu zerstört und damit unbewohnbar gemacht. Auch die andere Hälfte blieb den Angaben zufolge zunächst unbewohnbar. Der Schaden falle hier aber geringer aus. Durch die Hitze sei außerdem ein weiteres Wohngebäude in der Nähe beschädigt worden, musste aber nicht evakuiert werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Der Brandort sei vorerst beschlagnahmt worden, um die Brandursache zu ermitteln. 

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