Hannover. Außerdem: Ein 23-Jähriger ist nördlich von Bremen von der Straße abgekommen und wird lebensgefährlich verletzt. Der Niedersachsen-Überblick.

Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 nördlich von Hildesheim sind in der Nacht zu Donnerstag ein 63 Jahre alter Autofahrer und seine 58-jährige Beifahrerin ums Leben gekommen. Die beiden Getöteten stammten aus dem Kreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 63-Jährige mit seinem Wagen in Fahrtrichtung Hamburg ungebremst auf einen Sattelzug auf. Die Unfallursache ist noch unklar. Der 38 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Die A7 in Fahrtrichtung Hamburg war bis etwa 5 Uhr morgens voll gesperrt.

23-Jähriger kommt nördlich von Bremen von Straße ab und wird lebensgefährlich verletzt

Ein Mann ist bei einem Unfall in der Nacht auf Donnerstag lebensgefährlich verletzt worden. Der 23 Jahre alte Fahrer kam auf der Ortsdurchfahrt in Schwanewede nördlich von Bremen von der Straße ab und prallte mit seinem Fahrzeug unter anderem gegen ein geparktes Auto und eine Straßenlaterne, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die genaue Unfallursache war demnach zunächst nicht bekannt.

Die Polizei schließt ein illegales Autorennen nicht aus und bittet um Zeugenhinweise, ob möglicherweise auch ein zweites Auto gesichtet wurde. Die Straße verlaufe in dem Unfallbereich sehr gerade und es gebe bereits einen weiteren Fall, bei dem es sich möglicherweise um ein illegales Autorennen handeln könnte, sagte eine Sprecherin.

Feuerwehrleute befreiten den Mann aus seinem Fahrzeug. Er wurde danach in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizeiangaben war das Unfallfahrzeug nicht zugelassen. Möglicherweise sei der 23-Jährige zudem zu schnell unterwegs gewesen. Den Angaben nach berührte das Auto erst eine Mülltonne. Als der Mann gegenlenkte, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen eine weitere Mülltonne. Danach rammte er ein geparktes Auto sowie eine Straßenlaterne, die dadurch aus dem Boden gerissen wurde. Auch eine Mauer und ein Zaun wurden beschädigt. Die Ortsdurchfahrt war wegen der Unfallaufnahme bis in den Vormittag gesperrt, Busse wurden umgeleitet. Das Auto wurde abgeschleppt. Die Beamten schätzten den Schaden auf 20 000 Euro.

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