Braunschweig. Bundesweit ist die Zahl der ertrunkenen Menschen dieses Jahr gestiegen. In Niedersachsen verzeichnete die DLRG 33 Tote – 9 weniger als 2022.

Im Jahr 2023 sind in Niedersachsen 33 Menschen ertrunken. Das sind neun Menschen weniger als 2022. Das teilt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mit.

Elf Menschen sind in niedersächsischen Seen gestorben und neun in Flüssen. Mehr als zwei Drittel der Badetoten in Niedersachsen waren Männer (24) und die meisten Zwischenfälle gab es im Juni (7). Die Zahlen in Niedersachsen bewegen sich dabei entgegen dem bundesweiten Trend.

Zahl der Badetoten in Deutschland deutlich gestiegen

Deutschlandweit sind 2023 mindestens 378 Menschen ertrunken – und damit deutlich mehr als ein Jahr zuvor. 2022 waren es noch 355 tödliche Badeunfälle, wie die (DLRG) am Donnerstag mitteilte. Zwar seien bis zum Ende der vergangenen Sommerferien weniger Menschen als im Vorjahreszeitraum ertrunken, aber danach sei es zu ungewöhnlich vielen Unglücksfällen gekommen, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. „In den letzten drei Monaten des Jahres verunglückten so viele Personen wie seit 2017 nicht.“

Gefährlicher als Nord- und Ostsee waren Binnengewässer wie Seen und Flüsse – 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich dort. 135 Menschen ertranken den Angaben zufolge 2023 in Flüssen, im Jahr zuvor waren es 105 gewesen.

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