Großenkneten. Mehr als 1000 Pflanzen befanden sich im Kofferraum des Autos. Im Kreis Oldenburg verendeten 200 Jungtiere bei einem Brand. Der Blaulicht-Überblick.

Bei einer Kontrolle haben Zollbeamte in einem aus den Niederlanden eingereisten Auto mehr als 1000 Cannabispflanzen entdeckt. Die insgesamt 1232 Pflanzen befanden sich in sechs Umzugskartons im Kofferraum des in Deutschland zugelassenen Wagens, teilte das Hauptzollamt Osnabrück am Montag mit. Demzufolge erwischten die Beamten den mutmaßlichen Drogenschmuggler bereits am vergangenen Donnerstag. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Rund 200 Ferkel sterben bei Feuer in niedersächsischem Stall

Bei einem Feuer in einem Schweinestall in der Gemeinde Großenkneten im Landkreis Oldenburg sind rund 200 Ferkel verendet. Als die Feuerwehr am Montagvormittag zu dem Stall alarmiert wurde, stand das Gebäude bereits voll in Brand, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt waren demnach in dem Stall rund 2100 Ferkel untergebracht. Die übrigen Tiere wurden vor den Flammen in Sicherheit gebracht. Nach etwa einer Stunde hatten die rund 80 Kräfte mehrerer Freiwilliger Feuerwehren den Brand unter Kontrolle. Die Feuerwehr konnte zudem verhindern, dass das Feuer auf einen zweiten Stall übergriff.

Wegen einer starken Rauchentwicklung und Sichtbehinderungen warnte die Polizei zwischenzeitlich Anwohner und auch Autofahrer auf der nahegelegenen Autobahn 29. Warum es zu dem Feuer kam, war laut der Polizei unklar. Auch zum entstandenen Schaden waren zunächst keine Angaben bekannt.

Obduktion nach Fund von Leichenteilen in Nordhorn

Nach dem Fund von Leichenteilen im Ems-Vechte-Kanal bei Nordhorn im Landkreis Grafschaft Bentheim hat am Montag die Obduktion begonnen. Die Untersuchung sei aufwendig, sagte eine Polizeisprecherin. Am Samstagnachmittag hatten Spaziergänger die in mehreren Tüten verpackte Leichenteile im Wasser gefunden. Einsatzkräfte bargen sie aus dem Wasser. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um eine männliche Person.

Mehrere Dutzend Einsatzkräfte hatten nach dem ersten Fund die Umgebung an Land und Wasser abgesucht. Dabei waren auch Taucher, Sonarboote und Drohnen im Einsatz. Mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe und mögliches Täterwissen wurden zunächst keine weiteren Details genannt. So war zunächst unklar, wie lange die Leichenteile schon im Wasser waren oder ob der Fundort auch der Ablageort war.

Geldautomatenknacker scheitern in Verden an Vernebelungsanlage

Unbekannte haben in der Nacht zum Montag erfolglos versucht, in Verden einen Geldautomaten in einer Bank aufzubrechen. Nach Angaben der Polizei hatten die Täter die Zugangstür bereits aufgebrochen und versucht, den Geldautomaten aufzuhebeln. Allerdings seien sie dann von der Vernebelungsanlage der Filiale, die automatisch Nebel in den Vorraum sprühte, vertrieben worden. Die Täter hätten ohne Beute die Flucht ergriffen. Als die Polizei wenig später am Tatort eintraf, waren die Täter bereits verschwunden.

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