Nordhorn. Bei Nordhorn machen Spaziergänger eine grausige Entdeckung. Im Kreis Osnabrück kommt es zum schweren Verkehrsunfall.

Im Ems-Vechte-Kanal bei Nordhorn in Niedersachsen sind menschliche Überreste gefunden worden. Leichenteile lagen dort in mehrere Tüten verpackt im Wasser, wie eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen sagte. Spaziergänger fanden sie demnach am Samstagnachmittag, Einsatzkräfte bargen sie aus dem Wasser. Nach ersten Erkenntnissen handle es sich um eine männliche Person. Zuvor hatten mehrere Medien über den Fund berichtet.

Mehrere Dutzend Einsatzkräfte suchten nach dem ersten Fund die Umgebung an Land und Wasser ab, wie die Polizeisprecherin sagte. Unterstützt vom THW und der DLRG waren dabei auch Taucher, Sonarboote und Drohnen im Einsatz. Am Sonntagvormittag war die Suche noch nicht abgeschlossen. Die einsetzende Dunkelheit am Samstagabend hatte die Arbeiten rund um den Fundort erschwert. Eine Mordkommission sei eingerichtet, aber die Ermittlungen hätten gerade erst begonnen.

Eine Obduktion sei angeordnet, mit Ergebnissen werde aber für den Sonntag nicht gerechnet, sagte die Polizeisprecherin. Mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe und mögliches Täterwissen nannte sie zunächst keine weiteren Details. So blieb vorerst unklar, wie lange die Leichenteile schon im Wasser trieben und ob der Fundort auch der Ablageort war. „Es ist noch zu früh, wir ermitteln intensiv in alle Richtungen“, sagte die Sprecherin. Dazu gehöre auch, Vermisstenmeldungen auf Verbindungen zu untersuchen.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nach Unfall in Hannover

Nach einem Verkehrsunfall mit einem Toten in Hannover ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Ein 57-Jähriger sei den ersten Erkenntnissen nach aus unbekannten Ursachen mit seinem Wagen von hinten auf ein anderes Auto aufgefahren, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dessen 48 Jahre alter Beifahrer wurde bei dem Unfall am Samstagabend so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Die Fahrerin wurde leicht verletzt.

Ihr Auto wurde infolge des Aufpralls gegen einen weiteren Wagen geschleudert. Dessen Fahrerin wurde nach Angaben der Polizei ebenfalls leicht verletzt. Die Fahrerin eines vierten Autos, das ebenfalls in die Unfallstelle prallte, blieb unverletzt.

Der Südschnellweg war aufgrund der Bergungsarbeiten im Bereich des Landwehrkreisels für rund zwei Stunden voll gesperrt, in Fahrtrichtung Osten für sieben Stunden. Die Polizei beschlagnahmte alle beteiligten Autos.

Vier Verletzte bei Unfall in Bohmte

Bei einem Autounfall in Bohmte (Landkreis Osnabrück) sind vier Menschen verletzt worden, mindestens einer davon schwer. Ein Fahrzeug ist aus bislang ungeklärter Ursache am Samstagabend gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde einer der Insassen eingeklemmt und schwer verletzt. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, die Schwere der Verletzungen der vierten Person war der Polizei nicht bekannt. Alle Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt waren nach Angaben der Polizei zwei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt. Zur Unfallursache, zum genauen Unfallhergang und zum Sachschaden konnte die Polizei am Sonntag zunächst keine genaueren Angaben machen.

Tödlicher Autounfall in Wendewisch - Auto brennt vollständig aus

In Wendewisch (Landkreis Lüneburg) ist es am Samstagabend zu einem tödlichen Autounfall gekommen, bei dem ein 53-Jähriger gestorben ist. Der Mann war aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Auto auf der Kreisstraße 4 Richtung Hittbergen in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto geriet demnach daraufhin in Brand, und der 53 Jahre alte Mann konnte nicht mehr aus dem brennenden Fahrzeug gerettet werden. Die Ermittlungen dauern an. Zuvor hatten andere Medien darüber berichtet.

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