Hannover. Die Frau starb im Krankenhaus, nachdem sie in Bothfeld unter die Bahn geraten war. In Wernigerode wiederum wurde Quecksilber verschüttet.

Eine Fußgängerin ist im Hannoveraner Stadtteil Bothfeld von einer Straßenbahn angefahren worden – sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen und verstarb wenig später. Die 61-Jährige sei am Dienstagabend gegen 21.15 Uhr beim Überqueren der Gleise unter die Straßenbahn geraten, teilte die Polizei mit.

Die Frau sei so schwer verletzt worden, dass sie zwischenzeitlich wiederbelebt werden musste. Warum es zu dem Zusammenstoß kam, sei bisher nicht bekannt, teilte die Polizei weiter mit. Die Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort erlag sie ihren Verletzungen.

Zum Zeitpunkt des Unfalls saßen nach Angaben der Polizei 40 Personen in der Straßenbahn. Darunter war auch eine 22-Jährige, die von dem Zusammenstoß so geschockt war, dass sie von Rettungskräften betreut werden musste.

Der Verkehrsunfalldienst in Hannover ermittelt wegen fahrlässiger Tötung infolge eines Unfalls. Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0511) 109-1888 zu melden.

Quecksilber verschüttet: ABC-Einsatz der Feuerwehr in Wernigerode

Verschüttetes Quecksilber aus einer Flasche hat am Dienstag einen ABC-Einsatz der Feuerwehr auf einem Gelände der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) in Wernigerode (Landkreis Harz) ausgelöst. Das Quecksilber wurde am Vormittag gemeldet, wie Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse mitteilte. Laut Polizei seien 50 Milliliter des Schwermetalls auf einer Fläche von etwa zwei Quadratmetern im Betriebsbereich des Geländes ausgeschüttet worden.

Die Feuerwehr war bis zum Nachmittag dabei, das Quecksilber sicherzustellen und zu entsorgen. Erst nach 15 Uhr war der Einsatz beendet. Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen. Woher das Quecksilber kommt, ist noch immer unklar. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor hatte die „Mitteldeutsche Zeitung“ über den Einsatz berichtet. Unter ABC-Gefahren werden atomare, biologische und chemische Gefahrstoffe verstanden.

Celle: Laubenbrand in Kleingartenanlage – schwierige Löscharbeiten

In einer Kleingartenanlage in Celle hat es in der Nacht zum Mittwoch gebrannt. Zwei Lauben der Hospitalwiesen standen in Flammen, das Feuer drohte auf weitere Lauben überzugreifen, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand.

Als besonders schwierig habe sich die Löschwasserversorgung herausgestellt. Der Brandort war nach Angaben der Feuerwehr etwa 500 Meter vom Eingang der Kleingartenkolonie entfernt und nur über schmale Wege zu erreichen. Die Feuerwehr musste immer wieder zwischen dem Brandort und der nächstliegenden Wasserentnahmestelle pendeln. Auch die Hochwassersituation habe es den Einsatzkräften nicht leicht gemacht. Wege, Flächen und Gärten seien teilweise aufgeweicht oder überflutet gewesen. Die Ursache des Feuers war zunächst nicht bekannt.