Buddhismus half Pur-Sänger Engler aus der Lebenskrise

Berlin  Da war viel Dunkelheit in seinem Leben. Aber mit Hilfe der buddhistische Philosophie sah Hartmut Engler wieder das Licht.

Mit Hilfe des Buddhismus hat Hartmut Engler auch sein Lampenfieber in den Griff bekommen.

Foto: dpa

Mit Hilfe des Buddhismus hat Hartmut Engler auch sein Lampenfieber in den Griff bekommen.

Pur-Sänger Hartmut Engler hat schon seit längerer Zeit die buddhistische Philosophie für sich entdeckt. Auslöser war eine Lebenskrise.

"In dieser Zeit hat mir ein Freund ein paar Bücher gegeben. Die Lektüre hat mir wahnsinnig viel gegeben", sagte Engler im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Ich hatte plötzlich das Gefühl, ein Licht zu sehen, das vorher nicht da war."

Die Beschäftigung mit dem Buddhismus half Engler auch, den Alltagsstress und sein Angst vor Auftritten zu bewältigen. "Ich habe auch Meditation für mich entdeckt. Das grenzt mein Lampenfieber unheimlich ein. Früher hatte ich vier Tage vor einem Auftritt wahnsinniges Lampenfieber", erzählte der 56-Jährige. Für ihn sei es "erfrischend", diese Lehre auf das westliche Alltagsleben anzuwenden.

"Wenn man zum Beispiel im Stau steht und sich aufregt, geht das Ego in ein höheres Bewusstsein über. Man lacht dann über sich selbst, warum man sich über etwas aufregt, das man nicht ändern kann", erklärt er.

Vom Buddhismus sind auch einige Lieder auf dem neuen Pur-Album "Zwischen den Welten" inspiriert. Das mittlerweile 16. Studioalbum einer der erfolgreichsten deutschen Popbands erscheint am 14. September.

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