Beckmann-Schau 2021 auch in Braunschweig

Das Anton-Ulrich-Museum zeigt seine für Januar 2021 geplante Beckmann-Schau nun ab 29. Oktober 2021. Unter dem Titel „Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig“ wird bis 13. Februar 2022 insbesondere das Frühwerk thematisiert.

Stellvertretender Museumsdirektor Thomas Döring erläutert: „Wir können zeigen, welche Bilder er noch in der Braunschweiger Wohnung konzipierte und dass seine Liebe zu den Alten Meistern von Gemälden unseres Museums geprägt wurde.“ Döring pointiert, Beckmann habe sich in Braunschweig selbst zum Künstler gemacht. Er habe viel gezeichnet, ein erstes Aquarell jener Zeit wurde jüngst vom Anton-Ulrich-Museum erworben. „Es findet sich aber auch eine Skizze für die später in Berlin gemalten ,Jungen Männer am Meer’ von 1905“.

Max Beckmann, 1984 in Leipzig geboren, ging ab 1895 in Braunschweig zur Schule, besuchte die Großeltern in Königslutter (mütterlicherseits) und Helmstedt (väterlicherseits) und erhielt später Privatunterricht im Pfarrhaus zu Ahlshausen bei Bad Gandersheim. 1900 wechselte er 16-jährig auf die Kunstschule in Weimar und war 1903 mit dem Studium fertig.

„Dass wir nun deutlich hinter der (ebenfalls verschobenen) Hamburger Schau liegen, ist sogar ein Vorteil, denn wir werden auch auf einige dortige Leihgaben zurückgreifen, etwa das Bildnis der Mutter“, so Döring. Vom Sprengel-Museum Hannover kommt ein Selbstbildnis aus der Braunschweiger Zeit.

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