Braunschweig. Unsere Kolumnistin Birte Reboll macht eine Diät und isst seiner einer Woche weniger. Sie gibt sich wirklich Mühe – aber reicht das?

Sitzt der Bund tatsächlich schon etwas lockerer? Oder ist das lediglich Wunschdenken? Vergangene Woche habe ich Ihnen von meinen Plänen berichtet, abnehmen zu wollen. So drei, vier Kilos dürfen’s sein, damit die Hose etwas lockerer über die Hüften fällt. Ich gebe zu: Ich habe mich durch die Woche gequält, obwohl ich natürlich keine Null-Diät mache. Mein Credo:. Jegliche Zwischenmahlzeiten sind tabu. Ich esse reichlich zum Frühstück, damit mich der Hungerast nicht bereits am Vormittag ereilt. Beim Mittagessen habe ich Wort gehalten und alle paar Tage ein herzhaftes Porridge zubereitet. Dazu Haferflocken mit Gemüsebrühe aufgießen und mit allerhand Gesundem aufpeppen (Zwiebeln, Gemüse, Nüsse, Gewürze). Mir wurde angepriesen, dass die Hafergrütze ausgesprochen gesund sei und lange satt mache. Was soll ich sagen? Am Nachmittag schob ich Hunger wie sonst auch. Das Abendbrot nahm ich jeden Tag gegen 18 Uhr ein und schnökerte danach nichts mehr. Ach, und am Wochenende bin ich eine zusätzliche Runde Rad gefahren. Langt alles nicht, meinen Sie? Mehr ist leider nicht drin. Das sage ich Ihnen, während ich hier um 16:55 Uhr sitze und sehnsüchtig aufs Abendbrot warte.

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