Autobahn

A2: Stau bei Helmstedt – Vier Lkws schieben sich aufeinander

| Lesedauer: 2 Minuten
Folgenschwerer Unfall auf der A2 bei Helmstedt: Ein Lkw-Fahrer rammte ein Stauenende. Vier Lkws prallten

Folgenschwerer Unfall auf der A2 bei Helmstedt: Ein Lkw-Fahrer rammte ein Stauenende. Vier Lkws prallten

Foto: Matthias Strauß

Helmstedt.  Ein Lkw-Fahrer hatte ein Stau-Ende zu spät gesehen. Die Wucht des Aufpralls war immens. Die Fahrbahn Richtung Braunschweig war lange gesperrt.

Gleich vier Lkws sind am Dienstagvormittag auf der A2 an einem schweren Auffahrunfall beteiligt gewesen. Drei Menschen kamen mit schwersten Verletzungen in Krankenhäuser. Die Fahrbahn in Richtung Hannover musste ab der Anschlussstelle Alleringersleben bis zum Abend gesperrt werden.

Gegen 9.20 Uhr war ein Lkw in Richtung Hannover unterwegs, als sich der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Alleringersleben und Marienborn aus bisher ungeklärter Ursache staute. Zu spät erkannte der Fahrer die Verkehrssituation und prallte nahezu ungebremst in den Lkw eines 55-Jährigen, der langsam am Stauende fuhr.

Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass er den Lkw des 55-Jährigen auf einen dritten und einen vierten Lastwagen schob. Der 55-Jährige sowie der 46-jährige Fahrer aus dem dritten Lkw wurden schwer verletzt und mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 46-Jährige musste zuvor durch die Feuerwehr aus seiner Fahrerkabine befreit werden, da er durch den Zusammenstoß in dieser eingeklemmt war.

Lesen Sie weitere Nachrichten aus dem Landkreis Helmstedt:

Rettungshubschrauber fliegt Unfallfahrer ins Krankenhaus

Der Unfallfahrer aus dem auffahrenden Lkw erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen. Ihn flog ein Rettungshubschrauber für weitere medizinische Behandlungen in die nächstliegende Klinik. Der vierte Fahrer des vordersten Lkw blieb unverletzt. Durch die Kollision entstand an allen beteiligten Fahrzeugen erheblicher Sachschaden. Mehrere Liter Betriebsstoffe verteilten sich auf der Fahrbahn und dem angrenzenden Böschungsbereich.

Vor allem die ersten drei Lkw waren vollständig zerstört, so dass neben dem zuständigen Umweltamt des Landkreises Börde gleich mehrere Abschleppunternehmen an der Unfallstelle zum Einsatz kamen. Für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn Hannover gesperrt und der nachfolgende Verkehr an der Anschlussstelle Alleringersleben von der Autobahn abgeleitet werden. Bis zur Beendigung der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieben die Sperrungen der Richtungsfahrbahn bis in den Abend bestehen. Auch auf den Ausweichstrecken über die B1 mussten Autofahrer teils bis zu 45 Minuten mehr einplanen.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de