Feuerwehr Flechtorf

Flechtorfer Wehr kümmert sich per „Löschfahrrad“ um Feuerstelle

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Die Flechtorfer Feuerwehr bewies am Samstag Kreativität: Weil an einem Feldweg eine Feuerstelle brannte, fuhr der Ortsbrandmeister kurzerhand per Rad.

Die Flechtorfer Feuerwehr bewies am Samstag Kreativität: Weil an einem Feldweg eine Feuerstelle brannte, fuhr der Ortsbrandmeister kurzerhand per Rad.

Foto: Feuerwehr Flechtorf

Flechtorf.  Zwei Schmunzel-Einsätze in Flechtorf: Mit einem Fahrrad wurde eine Feuerstelle gelöscht. Zudem klemmte sich ein Kind den Kopf in einem Plastikgefäß.

Zu zwei Einsätzen ist die Flechtorfer Feuerwehr am Samstagnachmittag gerufen worden. Um 14.16 Uhr wurde der Ortsbrandmeister telefonisch von der Leitstelle zu einer Lageerkundung im Bereich des ehemaligen Schunterwehr gegenüber des Feuerwehrhauses alarmiert. Eine Frau hatte dort eine kleine Feuerstelle entdeckt und diese „vorbildlich“ mit Wasser aus der Schunter abgelöscht. „Da sie sich aber nicht sicher war, ob das ausreichte, wählte sie sicherheitshalber noch den Notruf und schilderte die Lage“, berichtet ein Feuerwehrsprecher.

Weil sich der Weg zur Einsatzstelle per Auto schwierig gestaltet hätte, funktionierte der Ortsbrandmeister kurzerhand ein Fahrrad zum „Löschfahrrad“ um – inklusive Löscheimer, Wärmebildkamera und Funkgerät – und machte sich auf den Weg. Mit etwa 15 Litern Schunterwasser wässerte er die Brandstelle noch einmal nach und kontrollierte das gelöschte Feuer abschließend mit der Wärmebildkamera.

Wie in „Michel aus Lönneberga“: Kind klemmt sich Kopf in Kunststoffgefäß

Kurze Zeit später, um 15.22 Uhr, wurde die Feuerwehr Flechtorf mit dem Stichwort „Kind hat sich Gefäß auf Kopf geklemmt“ alarmiert. An der Einsatzstelle bestätigte sich die Lage. Ein Kleinkind hatte sich ein Kunststoffgefäß über den Kopf gezogen und kam nicht mehr alleine heraus. Nachdem die Eltern zuerst erfolglos versuchten, ihr Kind mit Öl, Seife und einem Seitenschneider aus der misslichen Lage zu befreien, riefen sie dann doch die Feuerwehr zu Hilfe.

Mit einer kleinen Säge und einem Seitenschneider konnte die Feuerwehr das Gefäß auftrennen und das Kind nach wenigen Minuten befreien. „Das Kleinkind wurde bei dem kleinen Missgeschick nicht verletzt und winkte der Feuerwehr beim Abrücken auch schon wieder lächelnd hinterher.“

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